Eine positive Welle scheint über Schleswig-Holstein zu schwappen, denn die Tarifeinigung im öffentlichen Dienst hat hohe Wellen geschlagen. Finanzministerin Silke Schneider (Grüne) kündigt an, dass die vereinbarten Gehaltserhöhungen auch für Beamte gelten werden. Über 1,3 Millionen Beamte und Pensionisten stehen vor einer Gehaltserhöhung von insgesamt 5,8 % in drei Schritten über einen Zeitraum von 27 Monaten. Der erste Schritt beginnt bereits am 1. April 2026 mit einer Erhöhung von 2,8 %, mindestens jedoch 100 Euro monatlich, gefolgt von weiteren Erhöhungen im März 2027 und Januar 2028. So erhält man ein gutes Stück mehr in der Geldbörse, was gerade in Zeiten hoher Inflation für viele eine willkommene Entlastung darstellt. Der umfassende Tarifabschluss bringt auch Zulagen für den Schichtdienst mit sich und bedeutet eine erhebliche finanzielle Entlastung für die 925.000 Tarifbeschäftigten, die von der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di vertreten werden, wie die Tagesschau berichtet.

Im Einklang mit diesen Entwicklungen hat die Nordkirche ebenfalls eine bedeutende Tarifeinigung erzielt. Rund 21.000 Beschäftigte in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg können sich über eine Gesamterhöhung von 12 % freuen, mindestens jedoch 340 Euro. Zudem gibt es eine Inflationsausgleichszahlung von 3.000 Euro netto im Januar 2024, die dem Fachkräftemangel Rechnung trägt und für viele Beschäftigte eine erleichterte Planung ermöglicht. Diese Einigung, die erstmals auch für Mecklenburg-Vorpommern gilt, wurde von ver.di Nord bekanntgegeben.

Der Alltag der Bürger und Gemeinschaft

Trotz der positiven Nachricht über Gehaltserhöhungen gibt es auch einige besorgniserregende Ereignisse in der Region. So sorgte ein alkoholisierter Zwölfjähriger in Heide (Kreis Dithmarschen) für Aufregung, als er betrunken mit dem Wagen seines Vaters unterwegs war. Der Junge, der bei einem Atemtest 0,45 Promille aufwies, verursachte mehrere Unfälle, ist jedoch nicht strafmündig. Es bleibt zu hoffen, dass dies als Lehre für alle dient.

In Uetersen (Kreis Pinneberg) vergessen wir nicht den tragischen Arbeitsunfall, der einem 62-jährigen Mann das Leben gekostet hat. Während Baumarbeiten kam es zu einem fatalen Unglück, bei dem ein Fremdverschulden ausgeschlossen ist. Solche Vorfälle verdeutlichen die Gefahren im Berufsalltag und das Verantwortungsbewusstsein, das alle Arbeitgeber und Arbeitnehmer tragen sollten.

Schleswig-Holsteins Herausforderungen

Diverse Herausforderungen begleiten die Region, insbesondere auf der A7, wo mehrere Unfälle durch herabfallende Eisplatten von Lastwagen gemeldet wurden. Der Lkw-Fahrer wird zur Rechenschaft gezogen, aber die Verletzungen, die Einzelne erlitten haben, machen deutlich, wie wichtig Sicherheit auf unseren Straßen ist. Es muss alles daran gesetzt werden, dass solche Unfälle zukünftige Verkehrsteilnehmer nicht mehr beunruhigen.

Auch wenn wir bedrohliche Einschnitte im Alltagsleben sehen, vermeldet die Nordkirche, dass sie für 2026 und 2027 mit jährlichen Einnahmen von 596 Millionen Euro rechnet. Die Kirchenkreise planen, etwa 340 Millionen Euro zu investieren und der Landeskirche stehen circa 78 Millionen Euro zur Verfügung. Ein klarer Fokus liegt auf dem Ziel, bis 2040 klimaneutral zu werden.

Es wird deutlich, dass Schleswig-Holstein vor vielen Herausforderungen steht, die durch die Tarifeinigung zumindest teilweise gemildert werden können. Sowie die zukünftigen Lohnerhöhungen Mana zusammen mit dem wachsenden Bewusstsein für ökologische und gesellschaftliche Verantwortung dazu beitragen, dass ein Zusammenhalten in schweren Zeiten entsteht. Und so bleibt zu hoffen, dass die Region demnächst wieder mehr Grund zum Feiern hat.