Unlängst sorgte ein Vorfall in Schleswig-Holstein für Aufsehen: Am 24. Februar 2026 gegen 07:23 Uhr ist ein Bus mit rund 50 Fahrgästen auf der Eckernförder Landstraße (L 267) zwischen Großsolt und Havetoft in den Graben gerutscht. Glücklicherweise blieb es dabei bei Sachschäden, wie NDR berichtet. Die Insassen mussten den Bus über das Heckfenster verlassen, ein Feuerwehreinsatz war nicht nötig, und es gab keine Verletzten.
Die Umstände des Unfalls sind noch unklar. Die Polizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen, auch wenn die Straße für mehrere Stunden gesperrt werden musste, um das Fahrzeug zu bergen. Somit war der Verkehrsfluss für einige Zeit gestört, was zahlreiche Pendler in der Region betraf.
Tragischer Frontalzusammenstoß in Flensburg
<pWährend ein Bus ohne Verletzte in den Graben rutschte, kam es nur kurze Zeit später in der Umgebung zu einem anderen Unfall, der weit tragischer war. Am Donnerstagmorgen kollidierte ein Kleinbus frontal mit einem Auto in Flensburg. Dabei starb eine 93-jährige Frau am Unfallort, eine weitere Seniorin (84) erlag später ihren Verletzungen im Krankenhaus. Laut Bild waren die älteren Damen mit fünf weiteren Passagieren im Kleinbus auf dem Weg zu einer Tagespflege, als die Fahrerin des Renaults aus ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geriet.
Bei dem Frontalzusammenstoß wurden neben den beiden verstorbenen Seniorinnen auch sechs weitere Personen verletzt, darunter die 19-jährige Autofahrerin, die teils schwerverletzt ins Krankenhaus gebracht werden musste. Der Unfall sorgte für ein großes Aufgebot an Rettungskräften und Notärzten, die vor Ort alles gaben, um die eingeklemmten Insassen aus den Fahrzeugen zu befreien.
Ermittlungen laufen
Der Unfallhergang ist noch nicht abschließend geklärt, was die Polizei dazu veranlasst hat, einen Gutachter hinzuzuziehen. Die Dorfstraße in Ladelund war für mehrere Stunden gesperrt, um die Unfallstelle zu sichern und die genauen Umstände zu klären. Die Ermittlungen laufen weiterhin.
Die beiden Vorfälle zeigen, wie unberechenbar der Straßenverkehr sein kann, und dass auch auf scheinbar ruhigen Straßen immer Vorsicht geboten ist. Viele Menschen sind auf Busfahrten angewiesen, insbesondere ältere Personen, und die Verantwortlichen müssen alles daran setzen, um die Sicherheit auf den Straßen zu gewährleisten.