Die slowenische Handballnationalmannschaft hat sich auf den Weg zur Handball-Europameisterschaft gemacht und wird mit einem Kader von 18 Spielern reisen. Trainer Uros Zorman muss dabei auf wichtige Leistungsträger verzichten, darunter Blaž Blagotinšek von Flensburg Handewitt sowie Aleks Vlah von Kielce, die beide verletzungsbedingt ausfallen. Anstelle von Blagotinšek wird Borut Mackovsek von Szeged in den EM-Kader berufen.
Der Kader hat sich durch einige Verletzungen weiter geschmälert. Spieler wie Nejc Cehte, Miha Zarabec, Klemen Ferlin, Mitja Janc und Jaka Malus stehen ebenfalls aufgrund von Verletzungen nicht zur Verfügung. Außerdem mussten Janez Gucek und Uros Knavs nach dem letzten Lehrgang schweren Herzens gestrichen werden. Zorman betonte jedoch die Bedeutung, positiv nach vorne zu schauen und die Qualität des verfügbaren Kaders hervorzuheben.
Die Spieler aus der Bundesliga
Unter den Auswahlspielern befinden sich auch einige Akteure aus der Bundesliga, die für ihr Können bekannt sind. Dazu zählen Miljan Vujovic (TVB Stuttgart), Tilen Kodrin (VfL Gummersbach), Domen Novak (SG Flensburg-Handewitt) und Kristjan Horzen (VfL Gummersbach). Diese Talente könnten den notwendigen Schwung in die Mannschaft bringen.
Die Vorrunde in Oslo
Sowohl Spieler als auch Trainer sind optimistisch, was die anstehenden Herausforderungen angeht. In der Vorrunde wird Slowenien auf die Färöer Inseln, Montenegro und die Schweiz treffen. Für die Vorbereitung konnte Slowenien starke Leistungen zeigen, auch wenn das letzte Vorbereitungsspiel gegen Island mit 26:32 verloren ging. Dagegen gelang ein bemerkenswerter Sieg gegen Österreich (36:31), was das Moral der Truppe stärkt.
Spekulationen um absichtliche Niederlagen
In der jüngeren Vergangenheit wurde Uros Zorman auch mit Spekulationen um absichtliche Niederlagen konfrontiert. So äußerte er sich über einen letzten Vorrundenspielverlust bei den Olympischen Spielen gegen Deutschland, wo die deutsche Mannschaft mit 36:29 gewann. Zorman hob hervor, dass er einige Leistungsträger bewusst auf der Bank ließ, was zu Kritik führen könnte. Dennoch, so der Trainer, war diese Entscheidung eine gemeinsame. Zorman bezog sich dabei auf den Verlauf der Partie, in der Slowenien zunächst mit zwei Toren in Führung lag, bevor Deutschland das Zepter übernahm.
Wie sich die slowenische Mannschaft bei der EM schlagen wird, bleibt abzuwarten. Die Spieler scheinen überzeugt von ihrer Stärke und betonen die Notwendigkeit, ihr Bestes zu geben. Weitere Informationen und Details zum Team finden sich auf eurohandball.com.