Am 17. Februar 2026 fand in Flensburg ein spannendes Handballspiel zwischen dem THW Kiel und der SG Flensburg-Handewitt statt, das die Zuschauer in seinen Bann zog. Der THW Kiel konnte schließlich mit einem knappen 32:30-Sieg im 114. Landesderby triumphieren. Nach einer herausfordernden ersten Halbzeit, in der die Kieler mit 13:15 zurücklagen und acht Ballverluste hinnehmen mussten, zeigte das Team eine deutliche Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte. Hendrik Pekeler, ein zentraler Spieler des THW, äußerte sich positiv über den Sieg in Flensburg und die damit verbundene Auflösung des Derby-Fluchs, nachdem Kiel zuvor fünf Niederlagen in Folge gegen Flensburg hatte hinnehmen müssen.
Der THW Kiel bleibt somit ungeschlagen in der Hauptrundengruppe 1 der European League. Nikola Bilyk war mit sieben Toren der beste Werfer des Spiels und sorgte maßgeblich für den Erfolg seiner Mannschaft. Auf der anderen Seite erlebte die SG Flensburg-Handewitt trotz einer starken Leistung von Emil Jakobsen, der zehn Tore erzielte, ihre erste Europapokal-Pleite der Saison. Die Zuschauerzahl betrug 6.300, was die Bedeutung und den Zuspruch des Spiels unterstreicht.
Spielleistung und Schlüsselmomente
In der ersten Halbzeit war das Spiel von vielen intensiven Momenten geprägt. Flensburg konnte zunächst mit 8:6 in Führung gehen, doch der THW Kiel ließ sich nicht entmutigen. In der Schlussphase der ersten Halbzeit gelang es Kiel, den Rückstand auf drei Tore zu verringern, was für die zweite Halbzeit eine gute Ausgangsposition schuf. Beginnend mit einem Tor von Nikola Bilyk und gefolgt von weiteren Treffern, konnte Kiel schnell ausgleichen und schließlich die Führung übernehmen.
In der Schlussphase des Spiels spielte Torhüter Andreas Wolff eine entscheidende Rolle, indem er in kritischen Momenten wichtige Paraden zeigte, die den Kieler Sieg sicherten. Die nächsten Begegnungen zwischen den beiden Teams stehen bereits fest: Ein Rückspiel in der European League am 10. März und ein weiteres Liga-Spiel am 14. März. Die Rivalität zwischen diesen beiden Mannschaften bleibt also spannend, und die Fans dürfen sich auf weitere packende Duelle freuen.
Ausblick auf die EHF-Endrunde
Ein weiterer bemerkenswerter Aspekt ist die Vergabe der Endrunde des Europapokals, die zum dritten Mal in Folge an Kiel geht, mit dem Anwurf Ende Mai 2026. Dies ist ein weiterer Beweis für die starke Leistung des THW Kiel auf europäischer Ebene. Die kommenden Spiele werden entscheidend sein, um die Position des THW Kiel in der Liga und in der European League zu festigen.
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