Am vergangenen Wochenende hat der THW Kiel erfolgreich den „Derby-Fluch“ gebrochen und sich im 114. Landesderby gegen die SG Flensburg-Handewitt mit 32:30 (13:15) durchgesetzt. Dies war der erste Sieg für die Kieler nach fünf Niederlagen in Folge gegen ihren Rivalen und sichert dem THW Kiel der ungeschlagene Status in der Hauptrunde der European League. Mit diesem Erfolg bestätigt der Traditionsverein sein starkes Auftreten in der laufenden Saison und zeigt, dass sie auch in der Zukunft konkurrenzfähig sind. Laut NDR war die zweite Halbzeit der Schlüssel zum Sieg, in der die Kieler deutlich an Performance gewannen und das Spiel letztlich für sich entscheiden konnten.
Mit 6.300 Zuschauern in der Flens-Arena war die Stimmung bestens, obwohl die SG Flensburg-Handewitt zunächst mit 8:6 in Führung ging. In der ersten Halbzeit gab Kiel den Ball jedoch leider zu oft ab und verzeichnete gleich acht Ballverluste, was sich negativ auf den Spielstand auswirkte. Die Kieler schafften es dann jedoch, nach der Pause auszugleichen und das Ruder zu übernehmen. Die volle Leistung des THW, insbesondere in den entscheidenden Momenten, kann man auch auf die hervorragende Leistung des Torwarts Andreas Wolff zurückführen, der in der Schlussphase des Spiels entscheidende Paraden zeigte.
Individuelle Glanzleistungen
Ein herausragender Spieler war Nikola Bilyk, der mit sieben Treffern zum besten Werfer des THW Kiel avancierte. Auch Hendrik Pekeler lobte den Teamgeist und die positive Einstellung, die während des Spiels mitschwang. Bilyk und seine Teamkollegen gaben alles und demonstrierten, dass sie aus den vergangenen Niederlagen gelernt haben. Auf Seiten der Flensburger verzeichnete Emil Jakobsen einen beachtlichen Auftritt mit zehn Toren, was jedoch nicht ausreichte, um den ersten Europapokalverlust der Saison zu vermeiden. Die Begegnung endete unter immensem Druck und entschlossenem Kampf, doch die Kieler konnten sich wortwörtlich durchsetzen und sichern sich die wichtigen Punkte in der European League.
Die nächste Gelegenheit, bei der sich die beiden Teams messen, steht bereits vor der Tür: Am 10. März kommt es zum Rückspiel in der European League sowie einem weiteren Aufeinandertreffen in der Liga am 14. März. Halten Sie also ein Auge auf die nächsten Spiele, denn die Rivalität zwischen dem THW Kiel und der SG Flensburg-Handewitt ist alles andere als entschieden.
Ausblick auf die Zukunft
Ein weiterer spannender Aspekt ist die Vergabe der Endrunde des Europapokals, die zum dritten Mal in Folge an Kiel verliehen wurde. Der Anwurf für dieses Highlight ist für Ende Mai 2026 angesetzt und wird mit Sicherheit für viel Aufregung und Zuschauerinteresse sorgen. Der THW Kiel hat in dieser Saison bewiesen, dass sie sowohl im Inland als auch international konkurrenzfähig sind und wird alles daransetzen, seine Erfolge fortzusetzen. Weitere Informationen zu den Leistungen und Statistiken des Vereins sind auf den Seiten von Kicker und Sportschau verfügbar.