Im Königreich Herzogtum Lauenburg tut sich was auf dem Immobilienmarkt. Trotz der angespannte Preissituation in vielen Regionen bleibt das Wohnen in Teilen des Kreises erschwinglich. Die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg hat ihren umfassenden Wohnmarktbericht veröffentlicht, der eine Analyse verschiedener Preistrends für das Jahr 2025 liefert.

Die Auswertung, die unter anderem auf den Daten des IIB-Instituts basiert, zeigt, dass sich die Preisentwicklungen stabilisiert haben. Nachdem es in den Jahren 2022 und 2023 Rückgänge gab, sind die Preise im letzten Jahr lediglich leicht gestiegen. Hierbei haben sich besonders die kleineren Städte und ländlichen Regionen als Preis- und Mietpreis-Stabilitätsgaranten erwiesen. Carsten Kohl, Leiter des Immobilienvertriebs der Kreissparkasse, hebt hervor, dass für jede Geldbörse das passende Objekt zur Verfügung steht.

Preisübersicht im Herzogtum Lauenburg

Die Durchschnittspreise für Immobilien in verschiedenen Orten des Kreises geben einen guten Überblick über die aktuelle Marktlage:

Ort Durchschnittspreis (Euro) Mieten ab (Euro/m²)
Mölln 341.600 6,20
Lauenburg/Elbe 334.700 7,40
Amt Schwarzenbek-Land 235.500 (Einfamilienhäuser) 6,60
Amt Berkenthin Gut bezahlbares Mittelfeld
Amt Lauenburgische Seen 162.000 (Einfamilienhäuser) ab 7,60

Trotz der besorgniserregenden Mieten, insbesondere in Städten wie Schwarzenbek und Geesthacht, die um zwei bis drei Prozent angestiegen sind, gibt es noch zahlreiche Gelegenheiten im unteren Preissegment. Die Stadt Mölln wird als attraktiv hervorgehoben, mit vielen Objekten, die die Suche nach einem Eigenheim erleichtern.

Entwicklungen auf dem Wohnungsmarkt

Die Marktanalysen zeigen auch, dass die Rahmenbedingungen für den Bau und die Finanzierung von Immobilien sich verbessert haben. Die Hypothekenzinsen liegen laut der Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen unter den Höchstständen des Jahres 2023, und die Anträge für Baugenehmigungen zeigen eine positive Tendenz mit einem Anstieg von 3,4 Prozent im ersten Quartal 2025 im Vergleich zum Vorjahr.

Insgesamt fehlt es laut der Pestel-Studie im Kreis Herzogtum Lauenburg derzeit an etwa 4.600 Wohnungen. Die zahlreichen Neubauprojekte, die angestoßen werden, könnten helfen, diese Lücke zu schließen. Zudem verweist der Bericht auf staatliche Förderprogramme, die sowohl Käufern als auch Mietern zugutekommen können.

Insgesamt besteht in der Region die Möglichkeit, durch eine niedrigere Eigentumsquote im Vergleich zu Metropolregionen wie Hamburg und Lübeck, ein gutes Geschäft zu machen und im besten Fall zu einem fairen Preis Eigentum zu erwerben. Die Kreissparkasse sieht die derzeitige Marktlage als eine günstige Zeit für Immobilienkäufer, solange man bereit ist, in die richtigen Regionen zu schauen.

Während die Mieten im freien Markt weiterhin anziehen, bleiben die Kaufpreise noch moderat. Für Haushalte mit normalem Einkommen gibt es also weiterhin Chancen, ein neues Zuhause im Herzogtum Lauenburg zu finden.