Aktuell wird es für Pendler in Schleswig-Holstein ungemütlich: Im November 2025 stehen bei der Deutschen Bahn, Erixx und Nordbahn zahlreiche Zugausfälle, Fahrplanänderungen und Schienenersatzverkehr an. Grund dafür sind umfangreiche Baumaßnahmen, die zur Erneuerung von Gleisen, Weichen und Oberleitungen notwendig sind. Wie ndr.de berichtet, müssen sich Reisende insbesondere nachts auf Ausfälle und Umleitungen einstellen.
Die Deutsche Bahn sieht sich betroffen und hat auf einige Strecken bereits Ersatzverkehre angekündigt. So fallen beispielsweise in der Nacht vom 5. auf 6. November Züge auf der Strecke Lübeck – Bad Kleinen – Schwerin – Rostock (RE1/RE2) aus. Hierbei sind Busse im Einsatz, die die genannten Züge ersetzen. Auch zwischen Hamburg Hbf und Lübeck kommt es zwischen dem 24. Oktober und dem 10. November, vor allem abends und nachts, zu Ausfällen und Halteentfällen.
Baumaßnahmen betreffen viele Strecken
Die Nordbahn bietet ebenfalls keine Entspannung: Zwischen Büsum und Neumünster (RB63) fallen am 2. und 3. November Züge aus, ebenso zwischen dem 9. und 17. November. Auch auf der Strecke Kiel – Schleibrücke (RE72/RB73) muss mit Ausfällen zwischen dem 31. Oktober und 4. November gerechnet werden, ersatzweise werden Busse eingesetzt. Bei Erixx gibt es Einschränkungen auf der Strecke Kiel – Lübeck – Lüneburg (RE83) bis zum 30. April 2026, alle Züge zwischen Mölln und Lauenburg entfallen hier.
Die umfangreichen Baumaßnahmen, die für diese Zugausfälle verantwortlich sind, sind Teil eines größeren Plans zur Verbesserung der Infrastruktur. Informationen zu diesen Bauprojekten sind auf dem BauInfoPortal der Deutschen Bahn zu finden, wo Anwohner die Möglichkeit haben, sich über aktuelle und geplante Maßnahmen zu informieren. Das Portal bietet auch Fotos und Videos, die Einblicke in die Bauvorhaben geben deutschebahn.com. Zudem können Interessierte dort eine kostenfreie Infomail zu Bauprojekten abonnieren.
Reisenden wird dringend geraten, sich vor ihrer Fahrt über die aktuellen Fahrpläne zu informieren und die Webseiten der Bahngesellschaften zu besuchen. Nur so können unangenehme Überraschungen vermieden werden, insbesondere da die Baumaßnahmen mehrere Strecken gleichzeitig betreffen.