Alarmstufe Hochwasser! Aktuelle Pegelstände an der Ostsee überprüft

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Erfahren Sie die neuesten Pegelstände und Hochwasserwarnungen an der Ostseeküste, insbesondere für die Lübecker Bucht, am 7.11.2025.

Erfahren Sie die neuesten Pegelstände und Hochwasserwarnungen an der Ostseeküste, insbesondere für die Lübecker Bucht, am 7.11.2025.
Erfahren Sie die neuesten Pegelstände und Hochwasserwarnungen an der Ostseeküste, insbesondere für die Lübecker Bucht, am 7.11.2025.

Alarmstufe Hochwasser! Aktuelle Pegelstände an der Ostsee überprüft

Am 7. November 2025 hat die Ostsee, die auch als Baltisches Meer bekannt ist, besondere Aufmerksamkeit erregt. An der deutschen Ostseeküste, die an Länder wie Deutschland, Polen, Finnland und Schweden grenzt, melden verschiedene Messstationen interessante Pegelstände. Laut LN Online sind die aktuellen Wasserstände für die Lübecker Bucht von zentraler Bedeutung. In Heiligenhafen, Marienleuchte auf Fehmarn, Neustadt in Ostholstein und Wismar werden die Pegelmessungen erfasst, die für Anwohner und Touristen von Interesse sind.

Besonders bemerkenswert sind die Daten zum mittleren Niedrigwasser (MNW) und zum mittleren Hochwasser (MHW). In Neustadt beträgt der MNW 386 cm und der MHW 630 cm, beides gemessen über den Zeitraum vom 1. November 2010 bis zum 31. Oktober 2020. Historisch betrachtet gab es am 13. November 1872 einen Rekordhochwasserstand von 782 cm, während der niedrigste Wasserstand am 16. Dezember 1873 bei 282 cm lag.

Hochwasserwarnsystem

Die Einwohner Schleswig-Holsteins sind regelmäßig mit Hochwasser-Warnungen konfrontiert. Die Hochwasserzentrale und verschiedene Warninstitutionen wie Bund, Länder, Kreise, Polizei und Feuerwehr sind dafür zuständig, die Bevölkerung rechtzeitig zu informieren. In Niedersachsen gibt es vier Alarmstufen: von kleinen Hochwasser (Alarmstufe 1) bis hin zu sehr großen Hochwasser (Alarmstufe 4). Diese Warnungen erreichen die Menschen über unterschiedliche Kanäle wie Radio, Fernsehen, Sirenen und sogar Social Media.

Die hydrologische Situation wird kontinuierlich überwacht, und diese Informationen sind nicht nur für die aktuelle Einsicht wichtig. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie erstellt monatliche Berichte über Wasserstand und Wassertemperatur an der deutschen Ostseeküste, um die Entwicklungen im Blick zu halten. Zudem werden durch statistische Auswertungen die Auswirkungen von Sturmfluten und Niedrigwasserereignissen dokumentiert, wobei das Jahr 1872 als bemerkenswerte Sturmflut in die Geschichte eingegangen ist.

Wassertemperaturen und letzte Messungen

Interessant ist zudem, dass die Wassertemperaturen in verschiedenen Tiefen gemessen werden, um ein umfassendes Bild zu liefern. Diese Temperaturmessungen werden an mehreren Standorten in 0,5 m, 1,5 m und 3 m Tiefe durchgeführt. Näheres hierzu finden Interessierte auch in den PDF-Berichten des BSH, die verschiedene Grafiken und Tabellen beinhalten.

Das Zusammenspiel der verschiedenen Faktoren – Pegelstände, Wassertemperaturen und Hochwasserwarnungen – spielt eine zentrale Rolle in der Informationspolitik der Küstenregion. Die Menschen, die hier leben oder nur zu Besuch sind, sollten sich der dynamischen Veränderungen, die die Ostsee mit sich bringt, bewusst sein. So bleibt die Region auch in Zukunft ein wichtiger Anlaufpunkt und hat ganz gewiss noch viele Geschichten zu erzählen.