Am 19. November 2025 startet die beliebte Krimi-Serie „Morden im Norden“ mit ihrer 12. Staffel, die sich in 12 neuen Folgen mit den Nöten und Lebenswelten junger Menschen auseinandersetzt. Die Serie hat sich über die Jahre hinweg eine treue Fangemeinde erarbeitet und zieht bis zu 3,6 Millionen Zuschauer vor die Bildschirme. Die erste Episode trägt den Titel „Sugardaddy“ und beleuchtet eine düstere Geschichte rund um zwei Freundinnen, Romy und Kaya.
Die beiden Protagonistinnen könnten unterschiedlicher nicht sein: Während die 17-jährige Romy skeptisch gegenüber einem Online-Portal ist, auf dem minderjährige Frauen ältere Männer treffen können, hat Kaya ein Foto des Partners ihrer Mutter auf dem Handy, bestreitet jedoch vehement, ihn getroffen zu haben. Am nächsten Tag wird der Partner tot in der Trave aufgefunden, sein luxuriöser Porsche steht nahe dem Ufer – dekoriert mit zwei Sektgläsern. Romy steht vor einem Dilemma, da sie zwischen ihrer Loyalität zu Kaya und dem Schutz ihrer Mutter entscheiden muss. Die beiden leben unterschiedliche Leben: Kaya in bescheidenen Verhältnissen mit ihrem Vater und Romy, die aus einem behüteten Zuhause kommt.
Ein Mord mit dunklen Hintergründen
Die erste Folge führt uns in die aufregende Ermittlungsarbeit von Kommissar Finn Kiesewetter und seinem Team, die tief in die Welt der Online-Dating-Plattformen eintauchen müssen, um Lösungen zu finden. Lars Englen, ein Kollege von Kiesewetter, meldet sich als Lockvogel im Sugardaddy-Forum an, um mehr über die Machenschaften zu erfahren. In direkter Verbindung zu diesem Mordfall steht auch die zweite Episode, „Die Polin“, die sich mit dem mysteriösen Tod einer polnischen Pflegerin beschäftigt.
In dieser Folge wird die Leiche der Pflegerin in einer Badewanne aufgefunden. Die Ermittler finden heraus, dass ihr Tod nicht freiwillig war und in einem Zusammenhang mit dem lungenkranken Elmar Gerlach, der die Pflegerin mit einer Erwachsenenadoption absichern wollte, steht. Hier zeigt sich, wie komplex die Handlung verknüpft ist und welche Spannungen es in den persönlichen Lebensbereichen der Charaktere gibt.
Der Einfluss von Dating-Apps
Die Thematik von „Morden im Norden“ spiegelt aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen wider, insbesondere im Kontext des Online-Datings. Eine Studie thematisiert, dass durch den verstärkten Gebrauch von Dating-Apps junge Menschen möglicherweise zu Beziehungsunfähigen gemacht werden. Plattformen wie „Sweet Dad“, die in der Serie behandelt werden, bieten einen Raum, in dem ältere Männer jüngeren Frauen luxuriöse Geschenke in Austausch für Gesellschaft und mehr anbieten – eine riskante Konstellation, die wir auch in der Handlung wiederfinden.
Die erste Folge der neuen Staffel von „Morden im Norden“ wird am Montag, den 24. November 2025, um 18:50 Uhr auf Das Erste ausgestrahlt. Zuschauer können sich auf fesselnde Kriminalgeschichten, spannende Ermittlungen und tiefgehende Charakterstudien freuen. Die Folge, die sich um den Mord an Ralf Schmidt, einem Lübecker Autohändler, dreht, stellt die Ermittler vor etliche Fragen und zeigt die schillernde, aber auch gefährliche Welt des modernen Datings auf. Neben Finn Kiesewetter sind auch Lars Englen, Nina Weiss und Gregor Michalski Bestandteil der Investigativgruppe, die wird unterstützt durch ein starkes Ensemble, das für spannende Unterhaltung sorgt.
Wer die Serie verpasst, kann sich freuen: Die Folge ist nach der Ausstrahlung zwölf Monate lang in der ARD Mediathek verfügbar, sodass die Zuschauer kein Detail verpassen müssen.