Die Polizei ist im Einsatz für mehr Sicherheit auf unseren Straßen. In der Zeit vom 15. bis 21. Dezember 2025 nahmen die Ordnungshüter an der ROADPOL-Kampagne teil, die den Fokus auf Alkohol- und Drogeneinfluss im Straßenverkehr legt. In dieser Woche wurden insgesamt 6.577 Fahrzeugführer kontrolliert, wobei die Ergebnisse alarmierend sind. So wurden 82 Fahrten unter Alkohol beeinträchtigt festgestellt, wovon 54 als Straftaten und 28 als Ordnungswidrigkeiten gewertet wurden. Der höchste gemessene Alkoholwert lag bei beachtlichen 3,37 Promille.
Des Weiteren gab es 75 Delikte wegen Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln, wobei der Hauptteil auf Cannabis zurückzuführen ist. Auch das Fahren ohne gültige Fahrerlaubnis war ein Problem, denn hier wurden 85 Verstöße registriert. Ergänzend dazu zeigten sich bei den Kontrollen insgesamt 1.052 sonstige Ordnungswidrigkeiten, wie etwa fehlende Führerscheine, defekte Beleuchtung, das Nichteinhalten der Gurtpflicht und Handynutzung hinter dem Steuer. Besonders besorgniserregend ist die hohe Zahl an Fahrern, die ohne gültigen Führerschein unterwegs sind.
Zielgerichtete Kontrollen für mehr Sicherheit
Die Polizei hat die zentrale Aufgabe, die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Fahren unter Alkohol- und Drogeneinfluss ist häufig eine Ursache für schlimme Unfälle, weshalb die Notwendigkeit von regelmäßigen Kontrollen eindringlich betont wird. In Osthessen wurden im Jahr 2024 224 Verkehrsunfälle erfasst, bei denen die Unfallverursacher unter Einfluss von Alkohol und/oder Drogen standen. Dies markiert zwar einen Rückgang um 32 Unfälle im Vergleich zum Vorjahr, doch die Gefahr bleibt hoch: Bei 37,5 Prozent dieser Unfälle gab es Verletzte oder sogar Tote.
Die Ergebnisse der Kontrollen in Köln unterstreichen, wie wichtig regelmäßige und gezielte Maßnahmen sind, um das Risiko für Verkehrsunfälle zu minimieren. Die Polizei setzt dabei auf verdeckte und offene Kontrollen, um betrunkenen oder drogenbeeinflussten Fahrern das Leben schwer zu machen und sie zur Verantwortung zu ziehen.
Negative Folgen des Drogenkonsums im Straßenverkehr
Drogen jeglicher Art, seien es Cannabis, Heroine oder andere illegale Substanzen, beeinträchtigen nicht nur die Fahrfähigkeit, sondern sind auch ein strafrechtliches Thema. Selbst wenn keine Auffälligkeiten während der Fahrt zu erkennen sind, kann der Konsum illegaler Drogen als Ordnungswidrigkeit geahndet werden. Hier drohen Geldbußen von bis zu 1.500 Euro sowie Fahrverbote von einem bis drei Monaten.
Wer jedoch durch Drogen verursacht in einen Unfall verwickelt wird oder andere gefährdet, macht sich unter Umständen strafbar. Die Strafen können bis hin zu Freiheitsstrafen reichen, wobei das Gesetz klare Richtlinien vorgibt. Drogenkonsum kann über spezielle Tests schnell erkannt werden, was die polizeilichen Kontrollen umso effizienter macht.
Mit all diesen Maßnahmen ist die Polizei stark bemüht, das Bewusstsein in der Bevölkerung zu schärfen und das Entdeckungsrisiko für alkoholisierte oder drogenbeeinflusste Fahrer zu erhöhen. Letztlich geht es darum, das Vertrauen in die Sicherheit des Straßenverkehrs wiederherzustellen und das Risiko von Unfällen durch Alkohol und Drogen am Steuer entschieden zu reduzieren.