In Lübeck erwartet die Besucher im Museum für Natur und Umwelt eine beeindruckende Ausstellung, die das Leben und die Artenvielfalt der Ur-Nordsee vor elf Millionen Jahren hautnah erlebbar macht. Hier können Gäste nicht nur atemberaubende Walskelette bestaunen, sondern auch mehr über die faszinierenden Tiere erfahren, die einst die Gewässer Schleswig-Holsteins durchstreiften. NDR berichtet, dass die Ausstellung Walskelette von gleich drei verschiedenen Bartenwalarten sowie einem delfinähnlichen Zahnwal präsentiert – ein wahrlich einzigartiger Anblick.

Die beeindruckenden Funde stammen aus einer Kiesgrube in Groß Pampau, wo das Grabungsteam um Wolfgang Höpfner, den Zwillingsbruder des Grabungsleiters Gerhard Höpfner, mehr als nur ein simples Skelett entdeckt hat. Focus erläutert, dass das Skelett eines 3,50 Meter langen Zahnwals in einem außergewöhnlich guten Erhaltungszustand geborgen wurde – eine Sensation, die die Bedeutung dieser Fundstätte unterstreicht. Der Standort gilt als einer der wichtigsten Orte für Fossilien aus dem Miozän in Schleswig-Holstein.

Vielfalt, die begeistert

Doch die Ausstellung beschränkt sich nicht nur auf die riesigen Meeressäuger. Zu sehen sind auch Meteoriten, die am Eingangsbereich des Museums zur Schau gestellt werden, und ein 14 Meter langes Pottwalskelett, das 1997 vor der dänischen Nordseeinsel Römö gestrandet ist. Dieses beeindruckende Exponat sorgt für Begeisterung und zeigt eindrucksvoll die riesigen Dimensionen dieser Meeresbewohner. Zudem gibt es Fossilien von Tintenfischen, Schildkröten und Krebsen, die die Vielfalt des Lebens dieser Epoche verdeutlichen.

Die dritte Etage des Museums widmet sich spannenden Sonderausstellungen. Derzeit läuft die Themenausstellung „Bis auf die Knochen“, die interessante Einblicke in die Anatomie verschiedenster Tierarten bietet. Das Museum bietet also nicht nur einen Blick in die Vergangenheit, sondern auch bildende Elemente für die Gegenwart.

Für Naturfreunde und Wissbegierige ist die Ausstellung ein absolutes Muss, zumal auf der zweiten Etage die Lebensräume der Trave, Wakenitz und Ostsee thematisiert werden und mithilfe anschaulicher Dioramen die Unterwasserwelt unserer Region veranschaulicht wird. Wer sich dafür interessiert, lebende Tiere aus diesen Ökosystemen zu sehen, kann in den Aquarien und Terrarien im Museum sogar Fische und lebende Schildkröten beobachten.

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Das Museum für Natur und Umwelt in Lübeck, das unmittelbare Nähe zum Lübecker Dom bietet und sich den Innenhof mit diesem teilt, hat sich zu einem echten Anziehungspunkt für alle entwickelt, die mehr über die Naturgeschichte und die Artenvielfalt unserer Erde erfahren möchten. NDR hebt hervor, dass dies eine einmalige Gelegenheit ist, direkt in die Geschichte der Erde einzutauchen und gleichzeitig den regionalen Naturreichtum zu erleben.