Am 16. November 2025 ist an der Ostsee die Lage ernst. Die Sturmfluten, die in dieser Region mehrmals jährlich auftreten, haben wieder einmal für besorgniserregende Pegelstände gesorgt. Laut aktuellen Daten des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie gab es in der Saison von Juli 2022 bis Juni 2023 insgesamt fünf Sturmfluten, während im Jahr zuvor sogar sieben gezählt wurden. Diese häufigen extremen Wettersituationen zeigen, dass die Küstenbewohner sich gut auf unerwartete Entwicklungen einstellen müssen, um Schäden zu vermeiden. So berichten die Kollegen von kn-online.de, dass es für die Anwohner wichtig ist, sich über die verschiedenen Klassen von Sturmfluten, die bei den Pegelständen verwandt werden, zu informieren. Diese reichen von normalen Sturmfluten bis hin zu sehr schweren Sturmfluten, die über zwei Meter über dem mittleren Wasserstand liegen.
Gerade für Küstenstädte wie Kiel und Eckernförde ist es entscheidend, die Pegelstände genau zu beobachten. In Kiel-Holtenau beispielsweise wurde ein mittlerer Wasserstand von 504 cm festgestellt, mit einem höchsten Hochwasserstand von 797 cm, der am 13. November 1872 gemessen wurde. Im Vergleich dazu liegt das mittlere Niedrigwasser bei 392 cm. Auch die geführten Pegelstände an der Elbe und Nordsee zeigen, dass diese Regionen gut vorbereitet sein müssen, besonders wenn die Sturmfluten an die Tür klopfen.
Aktuelle Pegelstände
Die Wasserstände an der Nordsee und der Elbe sind am heutigen Tag ebenfalls beachtlich. So misst die Nordsee einen Wert von 538 cm und die Elbe deren 484 cm. Besonders bemerkenswert ist der Wert an der Krückau, der laut den Daten am 16.11.2025 bereits 594 cm erreicht hat. Die Auswirkungen auf Schifffahrt und Anwohner sind nicht zu unterschätzen, denn die Differenzen zum Mittelwasser zeigen, dass es an vielen Stellen Einbrüche gibt. Eine Übersicht der aktuellen Wasserstände:
| Gewässer | Pegelstand (cm) | Diff. zum Mittelwasser (cm) |
|---|---|---|
| Nordsee | 538 | +13 |
| Krückau | 594 | -55 |
| Elbe | 484 | -71 |
| Eider | 451 | +1 |
Diese hohen Werte sind Hinweise darauf, dass die Anwohner, besonders an der Küste, vorab gewarnt und gut vorbereitet sind. Das Zivilschutz- und Katastrophenhilfegesetz regelt die Hochwasserwarnungen und sorgt dafür, dass die Bevölkerung durch diverse Kanäle wie Radio, Fernsehen und Social Media rechtzeitig informiert wird. Die Hochwasserzentralen sind aktiv und jederzeit bereit, die nötigen Schritte zu unternehmen.
Vorbereitungen auf die Sturmflut
Doch was kann man tun, wenn die Sturmflut naht? Hier sind einige Verhaltensregeln, die jeder Küstenbewohner vorher im Kopf haben sollte:
- Strom und Gas abstellen.
- Wichtige persönliche Gegenstände in höhere Stockwerke bringen.
- Batteriebetriebene Radios und Taschenlampen bereithalten.
- Lebensmittel- und Trinkwasservorräte anlegen.
- Uferbereiche meiden.
- Eine Handgepäck für die Räumung bereitstellen.
- Wenn nötig, Schutz in höheren Stockwerken suchen.
- Die Notrufnummern 112 (Feuerwehr) und 110 (Polizei) verwenden.
Die Sturmsaison ist im Gange und die Bürger sind gut beraten, sich optimal vorzubereiten. Die Schnelligkeit der Warnungen und die Bereitschaft der Bevölkerung sind entscheidend, um Schäden zu minimieren und das Schlimmste zu vermeiden. Trotz der Herausforderungen, die Sturmfluten mit sich bringen, haben die Menschen an der Küste in der Regel ein gutes Händchen, um sicher durch die Stürme zu kommen.