Am heutigen 28. Oktober 2025 gibt es in Ostholstein Einiges zu berichten. Vor allem die städtebauliche Entwicklung sorgt für Aufsehen: Schleswig-Holstein fördert die Innenstädte mit Millionenbeträgen, die in den nächsten Jahren in Projekte wie den Altstadtkern von Eutin, das Schwimmbad von Fehmarn und die Burgruine Glambek fließen werden. Ohne diese kräftige Unterstützung vom Kieler Innenministerium wären viele Sanierungsmaßnahmen, insbesondere bei maroden Straßen, nicht möglich, wie ln-online berichtet. Das Geld muss innerhalb der nächsten sieben Jahre ausgegeben werden, wobei die Städte selbst auch einen Anteil von einem Drittel aufbringen müssen.
Ein ernsterer Grund zur Beunruhigung ist die Entdeckung einer 84-jährigen Frau aus Ostholstein, die vermisst wurde. Sie wurde tot in der Ostsee vor Fehmarn aufgefunden. Die Seniorin war Patientin einer Klinik in Heiligenhafen und verschwand am 24. Oktober. Die Polizei arbeitet nun daran, die Umstände ihres Todes aufzuklären.
Halloween in Ostholstein
Nicht zuletzt mit den bevorstehenden Feiertagen hat Ostholstein viele Halloween-Veranstaltungen in der Pipeline. In Heiligenhafen wird es eine 90er-Party geben, während in Eutin im Schloss unheimliche Erlebnisse warten. Auch Bad Schwartau hat sich etwas einfallen lassen und öffnet ein privates Waldgrundstück als Geisterplatz. Der Eintritt in den Bürgerpark wird frei sein. Hier-luebeck vermeldet, dass die Polizei in Lübeck und Ostholstein aufgrund mehrerer Einsätze während der Halloween-Nacht aktiv wurde.
Am 31. Oktober, wenn die Geister die Straßen füllen, wurde die Polizei in Lübeck zu verschiedenen Auseinandersetzungen gerufen. Auf dem Bungsberg kam es zu einem Vorfall zwischen einem Autofahrer und einem Mann in einer Clownsmaske, wobei beide leicht verletzt wurden. In der Stadt selbst machten Eierwürfe die Runde, jedoch blieb der Schaden minimal. Trotz der Einsätze blieb die Lage größtenteils ruhig.
Stadtentwicklung und Kulturerbe
Eine weitere interessante Neuerung ist die Aufstellung einer XXL-Büste des Popsängers Wincent Weiss am Eutiner Bahnhof, die anlässlich der Kultur-Nacht enthüllt wurde. Diese soll nicht nur ein Blickfang sein, sondern gleichzeitig die Initiative „Eutiner Köpfe“ unterstützen, die plant, weitere bekannte Eutiner in ähnlicher Form in Szene zu setzen.
Ein weiterer besorgniserregender Punkt ist der Zustand der alten Eiche in Burg auf Fehmarn, die zur Erinnerung an den Konflikt mit Dänemark 1848 gepflanzt wurde. Ein Experte hat Alarm geschlagen über den schlechten Zustand des Baumes, und die Stadt Fehmarn wartet nun auf ein Gutachten, um eine Lösung für das ehrwürdige Gewächs zu finden.
Insgesamt zeigt sich, dass Ostholstein ein lebendiger Ort ist, der mit Herausforderungen und erfreulichen Ereignissen gleichermaßen konfrontiert ist. Die Investitionen in die Stadtentwicklung werden gebraucht, um eine nachhaltige Zukunft für die Städte dieser Region zu sichern, insbesondere in schwierigen Zeiten, wie sie das Beispiel der vermissten Seniorin zeigt. Aber auch die Kultur und das Feiern kommen nicht zu kurz, denn Wer kann schon der Verlockung von Halloween und kulturellen Veranstaltungen widerstehen?