In Riepsdorf wurde heute feierlich der Spatenstich für einen neuen Radweg gesetzt, der die Gemeinden Riepsdorf, Grube und Grömitz miteinander verbinden wird. Laut LN Online handelt es sich um ein über fünf Kilometer langes Projekt, das seit mehr als 40 Jahren gefordert und geplant wird. Bürgermeister Sebastian Rieke von Grömitz zeigte sich begeistert über den Baubeginn, der, so der Bericht, einige Zeit auf sich warten ließ.
Die Bauarbeiten, die bereits vor dem offiziellen Spatenstich begonnen haben, sollen die Sicherheit der Radfahrer auf der Landesstraße 231 erheblich erhöhen. Riepsdorfs Bürgermeister Dietmar Lüdtke hob die Gefahren hervor, denen Radler momentan ausgesetzt sind, während Grubes Bürgermeisterin Kirsten Sköries die lange Wartezeit auf das Projekt betonte. Sie alle sind sich einig: Der Radweg stellt einen essenziellen Lückenschluss im Wegenetz für den Radtourismus dar.
Der Baufortschritt und die nächsten Schritte
Bauleiterin Anja Plewa informierte die Anwesenden über den aktuellen Stand der Arbeiten. Zum jetzigen Zeitpunkt seien bereits der Oberboden abgetragen und Drainagen hergestellt worden. Zudem sollen Leitungen für den Zweckverband Karkbrook verlegt werden, da zwischen Rüting und Riepsdorf aktuell keine Trinkwasserleitung existiert. Die neue Trasse wird nicht nur die Radfahrer schützen, sondern auch die Versorgungssicherheit erhöhen.
Die Verantwortung für die Bauarbeiten liegt beim Straßen- und Tiefbaubetrieb Grimm aus Hobstin, welcher den ersten Abschnitt von Rüting aus in Angriff nimmt. Die Fertigstellung des Radwegs ist innerhalb von zwei Jahren geplant. Das Projekt könnte nicht nur die Region aufwerten, sondern auch den Radtourismus, der in Deutschland immer mehr an Bedeutung gewinnt, fördern. Dies bestätigt auch eine Analyse des Deutschen Tourismusverbands, die auf die wachsende Beliebtheit von Fahrradtourismus hinweist.
Mit dem Radweg wird ein wichtiger Schritt Richtung einer sicheren und attraktiven Radverkehrsinfrastruktur in der Region getan. Auch wenn der Weg bis zur Vollendung noch einige Zeit in Anspruch nimmt, stehen die Beteiligten bereits in den Startlöchern, um das Projekt anzugehen und den Radfahrern ein sicheres Umfeld zu bieten.