Traktor-Liebe aus Bevern: So arbeitet Felix in seiner zweiten Heimat!

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Felix Schlüter, ein 23-jähriger Landmaschinenmechaniker aus Bevern im Kreis Pinneberg, verbindet Leidenschaft für Traktoren mit seiner Karriere.

Felix Schlüter, ein 23-jähriger Landmaschinenmechaniker aus Bevern im Kreis Pinneberg, verbindet Leidenschaft für Traktoren mit seiner Karriere.
Felix Schlüter, ein 23-jähriger Landmaschinenmechaniker aus Bevern im Kreis Pinneberg, verbindet Leidenschaft für Traktoren mit seiner Karriere.

Traktor-Liebe aus Bevern: So arbeitet Felix in seiner zweiten Heimat!

Die Leidenschaft für Traktoren und Landwirtschaft ist für viele Menschen eine tief verwurzelte Passion. Ein bemerkenswertes Beispiel dafür ist der 23-jährige Felix Schlüter aus Bevern, der hauptberuflich als Landmaschinenmechaniker arbeitet und seine Freizeit oft auf dem Trecker verbringt. SHZ berichtet, dass Felix bereits als Kind eine große Begeisterung für die Maschinen entwickelte und schon mit fünf Jahren regelmäßig mit Landwirt Nils Hachmann auf dessen Hof mitfuhr.

Sein Interesse an der Landwirtschaft wurde durch ein Praktikum auf dem Hof von Hachmann in der neunten Klasse weiter gestärkt, und seitdem gehört dieser Ort zu seiner zweiten Heimat. Dort hat er nicht nur Arbeitszeit, sondern auch viele Freunde gefunden, darunter den 21-jährigen Ben Hachmann, den Sohn von Nils Hachmann. Der Hof wird auch von einem jungen Talent namens Tamme besucht, der mit seinen zwölf Jahren ebenfalls ein Auge auf die Landwirtschaft geworfen hat und oft auf dem Hof anzutreffen ist.

Berufliche Wurzeln

Nach seinem Schulabschluss entschloss sich Felix, eine Ausbildung zum Land- und Baumaschinenmechatroniker zu absolvieren. In diesem vielseitigen Beruf müssen die Fachkräfte ein hohes Maß an technischem Wissen und praktische Fähigkeiten mitbringen, um Maschinen, die in der Landwirtschaft, auf Baustellen oder sogar in der Freizeitindustrie wie Golfplätzen eingesetzt werden, zu reparieren und zu warten. Das Informationsportal der Handwerkskammer erklärt, dass dabei Kenntnisse in Bereichen wie Hydraulik, Pneumatik, Elektronik und Elektrik gefordert sind.

In seinem Job bei Landtechnik Hemdingen kümmert sich Felix um die Wartung und Reparatur von verschiedenen Maschinen und gibt bei Bedarf auch wertvolle Tipps im Kundenkontakt. Diese abwechslungsreiche Arbeit begeistert ihn und stellt sicher, dass kein Tag dem anderen gleicht. Besonders während der Erntezeit nimmt er sich Urlaub, um auf dem Hof mitzuhelfen, häufig bis spät in die Nacht auf dem Trecker zu verbringen. “Das macht mir mehr Freude als ein kurzweiliger Urlaub mit Freunden”, sagt Felix und zeigt damit, wo seine Prioritäten liegen.

Ein Beruf mit Zukunft

Die Landwirtschaft selbst ist ein wachsendes Berufsfeld, das zahlreiche Karrierechancen bietet. Laut einem Artikel von Wirtschaftspuls Bayern sind in den letzten 20 Jahren die Studierendenzahlen in den Agrarwissenschaften um etwa 60 % gestiegen. Die duale Ausbildung zum Landwirt und verwandten Berufen dauert etwa drei Jahre und kombiniert praktische Erfahrung mit theoretischem Wissen.

Immer mehr junge Menschen entscheiden sich für eine Laufbahn in der Landwirtschaft, die nicht nur traditionelle Praktiken bietet, sondern auch durch moderne Technologien wie Automatisierung und KI geprägt ist. Diese Entwicklungen sind wichtig, um die Herausforderungen der Zukunft, wie den Klimawandel und die steigende Nachfrage nach Nahrungsmitteln, zu meistern.

Die Ausbildung beim Landwirt umfasst ein breites Spektrum, einschließlich Pflanzenbau, Tierhaltung, Technik und Ökonomie. Die Möglichkeiten zur Spezialisierung und Fortbildung, etwa zum Agrarbetriebswirt, machen den Beruf noch attraktiver. So wird sich Felix, der im Moment noch keine eigene Familie hat, weiterhin in diesem wichtigen Sektor engagieren und die wertvolle Tradition des Bauernhofes aufrechterhalten.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Felix Schlüter ein lebendiges Beispiel dafür ist, wie Leidenschaft für die Landwirtschaft unter jungen Menschen geschürt werden kann. Mit seiner Handwerkskunst und seinem Engagement zeigt er, dass der Beruf des Land- und Baumaschinenmechatronikers nicht nur zukunftssicher ist, sondern auch Freude bereitet und ein erfüllendes Leben möglich macht.