Bordesholm steht vor einer spannenden Entwicklung im Wohnungsbau. Der Investor Orhan Cerci plant, auf dem Gelände des Autohauses Jürgens an der Heintzestraße zwischen 35 und 40 neue Wohnungen zu errichten. Dies wurde durch den Bau- und Planungsausschuss vorläufig zur Diskussion gestellt, wobei die endgültige Entscheidung über die Bauvoranfrage noch aussteht. Die Sitzung der Gemeindevertretung, in der die Entscheidung gefällt werden soll, ist für den 9. Dezember anberaumt.
Die allgemeine Stimmung im Ort ist positiv, wenn es um die Schaffung von Wohnraum geht. Dennoch finden sich auch kritische Stimmen unter den Gemeindevertretern. Bürgermeister Ronald Büssow zeigt sich wohlwollend gegenüber dem Vorhaben, während Joachim Schultz von der SPD Bedenken äußert und die Bebauung als zu dicht empfindet. Auch Verena Seiler von den Grünen hat gemischte Gefühle: Sie erkennt die potenziellen Vorteile durch die Entsiegelung des Geländes, äußert jedoch Bedenken hinsichtlich der Zugangsmöglichkeiten zur Tiefgarage, die mit 19 Stellplätzen geplant ist. Volker Wilkening von der CDU hebt den Klärungsbedarf bezüglich der damit verbundenen Verkehrssituation hervor.
Die Planungen im Detail
Das Bauprojekt sieht fünf zweigeschossige Gebäude mit einem zusätzlichen Sattelgeschoss und Flachdach vor. Die Voranfrage wurde bereits als bauplanungsrechtlich im Innenbereich genehmigungsfähig eingeschätzt. Um eine umfassende Entscheidung zu treffen, wird der Kreis Rendsburg-Eckernförde vor dem endgültigen Beschluss eine Stellungnahme einholen, deren Frist am 22. Dezember endet.
Interesse weckt zudem die zukünftige Nutzung des Geländes: Orhan Cerci plant, das bestehende Autohaus zu schließen und sich auf den Standort in Neumünster zu konzentrieren. Die neuen Wohnungen werden als Mietwohnungen mit zwei und drei Zimmern angeboten. Ein gutes Händchen für Wohnraum in der Region könnte hier also wachsende Lebensqualität und eine bessere Wohnsituation für viele bedeuten.
Künftige Entwicklungen im Bauwesen
In Deutschland gibt es, wie auch in Bordesholm, einen bemerkenswerten Trend im Bauwesen. Projekte wie dieses zeigen, wie essentiell zeitgemäßer Wohnraum ist und wie wichtig eine nachhaltige Planung ist. Plattformen wie dba zeigen, dass große Bauprojekte zunehmend auf städtebauliche Konzepte setzen, die nachhaltiges und wirtschaftliches Bauen in den Fokus rücken. Die Realisierung solcher Projekte könnte auch für Bordesholm ein Vorbild sein. Die Herausforderungen des Wohnraummangels sind in vielen Regionen spürbar, und kreative Lösungen, wie sie dba anstrebt, könnten Hilfe und Inspiration bieten.
Ob dieser neue Wohnraum in Bordesholm eine Bereicherung für die Gemeinde darstellt, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Die Diskussionen nehmen Fahrt auf und könnten mit dem anstehenden Klärungsgespräch mit dem Investor in die nächste Runde gehen. Die Bürgerinnen und Bürger dürfen gespannt sein, wie sich die Pläne konkret entwickeln und welche Entscheidungen letztlich getroffen werden.