Die charmante Stadt Eckernförde zieht nicht nur Einheimische, sondern auch zahlreiche Touristen an. Mit über 700 Jahren Geschichte ist sie eine wahre Perle an der Ostsee in Schleswig-Holstein. Gelegen zwischen Kiel und Schleswig, punktet sie mit einer malerischen Innenstadt, die von der Ostsee und dem Windebyer Noor umgeben ist. Rund 21.563 Menschen leben hier (Stand: 31. Dezember 2024), auf einer Fläche von 21,58 km², was eine Bevölkerungsdichte von 999 Einwohnern je km² ergibt. Die Bürgermeisterin Iris Ploog von der SPD leitet die Geschicke der Stadt, während die Stadtverwaltung ihren Sitz am Rathausmarkt hat.
Die Historie Eckernfördes zeigt, dass die Stadt bereits 1197 erstmals urkundlich erwähnt wurde. 1302 wurde sie als Stadt anerkannt, und ab 1416 entwickelte sich Eckernförde zu einem berüchtigten Seeräubernest in der westlichen Ostsee, wie Ostsee.de beschreibt. Wichtige Meilensteine in der Entwicklung der Stadt sind der Umbau der St.-Nicolai-Kirche 1530 sowie die Gründung des ältesten Seebades der Nordmark, dem Marie-Louisen-Bad in Borby, im Jahr 1831. Davon zeugt auch die immer noch beliebte Strandpromenade.
Eckernfördes Entwicklung durch die Jahrhunderte
Im Laufe der Jahrhunderte musste Eckernförde viele Stürme und Kriege überstehen. Eine Sturmflut im Jahr 1872 ließ 400 Menschen obdachlos werden und zerstörte zahlreiche Häuser. Die Stadt hat bis heute einen natürlichen Hafen, der Fischerei und Traditionssegler beherbergt. Zudem fanden seit 1893 viele Veranstaltungen statt, darunter die zu Beginn der Kieler Woche geführte Aalregatta.
Die Nachkriegszeit brachte einen rasanten Anstieg der Bevölkerung, da über 10.000 Kriegsflüchtlinge in Eckernförde Zuflucht suchten. Auch in den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich die Stadt weiter. Der Bau des Meerwasser-Wellenbades in 1972 und die umfassende Sanierung desselben im Jahr 2012 zeigen den Fokus auf hochwertigen Tourismus. In den letzten Jahren kam es jedoch auch zu Herausforderungen, wie der Sturmflut am 20. Oktober 2023, die große Schäden an Strand und Promenade verursachte.
Wirtschaft und Tourismus
Eckernförde hat trotz der Herausforderungen ein gutes Händchen bei der Wirtschaft gezeigt. Die Region weist eine Kaufkraft über dem bundesdeutschen Durchschnitt auf, auch wenn seit einigen Jahren keine Metzgereien mehr in der Stadt existent sind. Größter Arbeitgeber ist die Bundeswehr, die hier eine militärische Präsenz hat. Mit rund 1.700 Übernachtungsplätzen und einer Vielzahl an touristischen Attraktionen, wie dem Ostsee Info-Center und dem Stadtmuseum, zieht die Stadt jedes Jahr viele Besucher an.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Eckernförde nicht nur ein Ort mit reicher Geschichte ist, sondern auch eine Stadt, die Tradition und Moderne gekonnt vereint. Ob beim Flanieren an der Promenade oder beim Erkunden der alten Stadtteile – Eckernförde hat für jeden Geschmack etwas zu bieten. Hier lebt das maritime Flair in einer einzigartigen Kulisse, die es wert ist, entdeckt zu werden. Auf den zahlreichen Veranstaltungen in der Stadt, von der Aalregatta über den Weihnachtsmarkt bis zu den Sommerfesten, spürt man die Lebendigkeit eines Ortes, der stets seinen Charme bewahrt hat, so berichtet Wikipedia über die Stadt und ihrer vielseitigen Angebote.





