In Schleswig-Holstein tut sich einiges, und das bringt sowohl spannende Nachrichten als auch wichtiges aus der Politik und Wirtschaft mit sich. Heute, am 19. November 2025, feiern die Handballfans bereits den vierten Sieg im vierten Spiel des THW Kiel in der European League. Mit einem beeindruckenden 37:27-Sieg über BSV Bern hat sich der Klub nicht nur für die Hauptrunde qualifiziert, sondern zeigt auch, dass er auf den großen Bühnen des Handballs immer noch ganz vorne mitspielen kann. Diese positive Stimmung wird ergänzt durch die wirtschaftlichen Neuigkeiten aus der Landesregierung, die mit einer Nachschiebeliste von 536 Millionen Euro Mehreinnahmen auftrumpfen kann, wie ndr.de berichtet.
Doch nicht alles ist Gold, was glänzt. Während die Einnahmen auf 17,42 Milliarden Euro klettern, steigen auch die Ausgaben um 345 Millionen Euro auf nunmehr 18,15 Milliarden Euro. Die zusätzlichen Kosten, hauptsächlich durch Eingliederungs- und Sozialhilfe verursacht, stellen eine Herausforderung dar. Vor diesem Hintergrund plant die Landesregierung, neue Stellen für die Polizei und den Verfassungsschutz zu schaffen – insgesamt 96 neue Mitarbeiter sollen eingestellt werden, um den Herausforderungen hybrider Bedrohungen zu begegnen.
Haushaltsentwurf 2025
Der kürzlich vorgelegte Haushaltsentwurf für 2025 sieht eine Nettokreditaufnahme von etwa 298 Millionen Euro vor. Die Einnahmen steigen um stolze 3,7 % auf 16,64 Milliarden Euro. Aber gleichzeitig muss man auch einen Rückgang der bereinigten Ausgaben um 5,3 % auf rund 17,02 Milliarden Euro in Kauf nehmen. Eine Differenz von etwa 378 Millionen Euro bleibt, wovon 80 Millionen Euro durch Rücklagen gedeckt werden, wie die Ausführungen von grafkerssenbrock.com verdeutlichen.
Um die finanziellen Herausforderungen zu meistern, sind Einsparungen in verschiedenen Bereichen notwendig. Besonders betont wird die Wichtigkeit von Investitionen in Bildung, Digitalisierung und Infrastruktur, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Finanzministerin Monika Heinold hebt hervor, dass trotz der angespannten Situation die Unterstützung von Kommunen in der Corona-Pandemie und durch steigende Kosten des Ukraine-Kriegs weiterhin Priorität hat.
Soziale und gesellschaftliche Herausforderungen
Eine gar nicht unwesentliche Idee aus dem Bundesland ist die Förderung des bezahlbaren Wohnraums. Mit einem Investitionspaket von 400 Millionen Euro für zinsgünstige Darlehen soll in den Jahren 2025 und 2026 der Zugang zu Wohnraum erleichtert werden – ein entscheidender Punkt, denn der Mieterbund schätzt, dass etwa 100.000 Wohnungen in Schleswig-Holstein fehlen, um den Bedarf zu decken. Auch die Stadt Schleswig nimmt sich dieser Herausforderung an, indem sie die Zusammenarbeit mit angrenzenden Gemeinden sucht, um gleichzeitig den sozialen Zusammenhalt zu stärken.
Freuen kann man sich auch auf die bevorstehenden Sozialberatungen der Stadt Kiel, die wöchentliche Unterstützung in der Stadtbücherei anbietet – hier darf ohne Anmeldung vorbeigeschaut werden. Dies ist besonders wichtig in einer Zeit, in der viele Menschen auf soziale Hilfe angewiesen sind, was wiederum die Stadt in der Budgetplanung vor neue Hürden stellt.
Das Wetter zeigt sich heute wechselhaft, mit Temperaturen zwischen 1 und 6 Grad und möglichen Regen- und Schneeregenfällen. Während es draußen ungemütlich ist, stehen die Zeichen in Schleswig-Holstein wirtschaftlich gesehen jedoch teilweise auf Aufschwung und Veränderung. So bleibt abzuwarten, wie sich die aktuelle Entwicklung auf die Lebensqualität der Bürger auswirken wird. Die afrikanische Weisheit „Es ist nicht die Zeit für den Einzelnen, sondern die Zeit für die Gemeinschaft“, könnte hierbei zum wertvollen Leitmotiv werden.