Heute ist der 15.02.2026 und in Norderstedt, Schleswig-Holstein, wurden mobile Radarfallen gemeldet. Der aktuelle Kenntnisstand zeigt, dass sich eine Blitzerposition am Ahrensweg, PLZ 22851 in Glashütte, befindet. Dort gilt ein Tempolimit von 30 km/h. Die Position des Blitzers wurde am 15.02.2026 um 18:52 Uhr gemeldet, und es ist wichtig zu beachten, dass Geschwindigkeitskontrollen im gesamten Stadtgebiet möglich sind. Tempoüberschreitungen sind nicht nur häufige Verkehrsverstöße, sondern auch die Hauptursache für Unfälle.

Der Toleranzabzug für mobile Blitzer ist klar geregelt: Bei Geschwindigkeiten unter 100 km/h wird ein Sicherheitsabschlag von 3 km/h vorgenommen, während bei Geschwindigkeiten über 100 km/h ein Abzug von 3% des gemessenen Werts gilt. Der Sicherheitsabzug kann jedoch je nach Messgerät variieren, was für die Fahrer von Bedeutung ist, die glauben, sie seien im Rahmen des Erlaubten unterwegs. Diese Regelungen sind nicht neu; sie sind Teil eines Systems, das seit 1959 in Deutschland zur Überwachung der Höchstgeschwindigkeit etabliert ist. Weitere Informationen dazu finden sich in der umfassenden Übersicht über Radarfalle und deren Funktionsweise auf bussgeldkatalog.net.

Die Funktionsweise von Radarkontrollen

Radarfallen dienen in erster Linie der Feststellung von Geschwindigkeitsverstößen. Dabei nutzen sie den Doppler-Effekt zur Geschwindigkeitsmessung. Die stationären Radarfallen senden elektromagnetische Wellen aus, die von Fahrzeugen zurückgeworfen werden. Daraus wird die Geschwindigkeit berechnet, und bei Überschreitung des Tempolimits wird ein Foto des Fahrzeugs gemacht. In Deutschland blitzen die Radaranlagen immer von vorne, was die Transparenz der Kontrollen erhöht.

Mobile Radarfallen sind besonders praktisch, da sie transportabel sind und für zeitlich begrenzte Kontrollen eingesetzt werden können. Diese Flexibilität hat zur Installation von etwa 4.500 stationären Blitzern in Deutschland beigetragen, die an Unfallschwerpunkten positioniert sind. Die Auswertung der Radarfallen erfolgt durch die Polizei und regionale Ordnungsbehörden, die auch dafür verantwortlich sind, dass Bußgelder, Punkte in Flensburg oder sogar Fahrverbote verhängt werden.

Statistiken und Entwicklungen

Die Kontrollergebnisse des Verkehrskontrolldienstes (VKD) werden jährlich veröffentlicht und bieten einen Einblick in die Verkehrssicherheit. Ab 2024 wird die Darstellung dieser Ergebnisse grundlegend überarbeitet, um dem Zusammenwachsen des ehemaligen Mautkontrolldienstes und des Straßenkontrolldienstes Rechnung zu tragen. Diese Überarbeitung zielt darauf ab, technische Neuerungen, wie sensorische Kontrollen, in die neue Darstellung zu integrieren.

Ein zentraler Begriff in diesem Kontext ist die „Verkehrskontrolle“, bei der zwischen sensorischen (technisch unterstützten) und manuellen Kontrollen unterschieden wird. Die neuen Ergebnisse bieten detaillierte Einblicke in Verkehrskontrollen, Verdachtsfälle und Beanstandungen, wobei auch die Zulassung des Fahrzeugs in die Analyse einfließt. So wird die Verkehrssicherheit in Deutschland kontinuierlich verbessert, und die Radarkontrollen spielen dabei eine entscheidende Rolle.

Für weitere Informationen über die aktuellen Entwicklungen in der Verkehrssicherheit und Radarkontrollen in Deutschland, besuchen Sie die Website der Bundesanstalt für Straßenwesen.