Aktuelle Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) machen auf die Gefahr von Glätte im Norden Deutschlands aufmerksam. Betroffen sind besonders die Regionen Lübeck, Ostholstein, Stormarn, Segeberg, Herzogtum Lauenburg und Nordwestmecklenburg. In diesen Gebieten sind Temperaturen von bis zu minus 12 Grad Celsius zu erwarten, weshalb längere Aufenthalte im Freien bis Sonntag, 9 Uhr, vermieden werden sollten. Die Glättewarnung ist bis Sonntag, 11 Uhr, gültig.
Der DWD beschreibt verschiedene Warnstufen, die von einer ungewöhnlichen Wetterentwicklung (Warnstufe 1) bis hin zu extremem Wetter (Warnstufe 4) reichen. Bei Gewittern der Stufen 2 bis 4 können Gefahren wie Blitzschlag, entwurzelte Bäume oder Verkehrsbehinderungen durch Platzregen auftreten. Daher empfiehlt der DWD, Fenster und Türen zu schließen sowie Gegenstände im Freien zu sichern. Abstand von Gebäuden, Bäumen und Hochspannungsleitungen ist ebenfalls ratsam.
Ursachen und Vorbeugung von Glätte
Glätte kann durch verschiedene Faktoren wie Reif, Schnee oder gefrierende Nässe entstehen. Um die Verkehrssituation zu verbessern, ist es wichtig, die aktuellen Prognosen zu beachten. Die Unwetterzentrale bietet eine Übersichtskarte aller Warnungen vor Straßenglätte in Deutschland, die laufend von Meteorologen aktualisiert wird. Dunkelgrüne Bereiche auf dieser Karte zeigen Orte mit Schleudergefahr, was für Verkehrsteilnehmer und den Winterdienst von großer Relevanz ist. Eine erhöhte Vorsicht auf Fahrbahnen und Gehwegen ist daher unerlässlich.
Am heutigen Samstag, dem 14. Februar 2026, sorgt die Wetterlage unter Tiefdruckeinfluss für wechselhaftes Wetter in Deutschland. Während im Osten und in der nördlichen Mitte vereinzelt leichte Schneefälle erwartet werden, ist im Süden der Übergang zu Schneefall zu beobachten. In den südlichen Mittelgebirgen und an den Alpen können bis zum Abend Neuschneemengen von bis zu 5 cm auftreten. Diese Bedingungen erhöhen die Glättegefahr, insbesondere durch überfrierende Nässe oder leichten Schneefall.
Frostwarnungen und gesundheitliche Risiken
Zusätzlich gibt es Frostwarnungen: Heute ist mit leichtem Dauerfrost im Norden, Osten und nördlichen Mittelgebirgen zu rechnen. In der Nacht zum Sonntag sind sogar Temperaturen zwischen -1 und -5 Grad im Süden und der Mitte sowie mäßiger Frost von -5 bis -10 Grad im höheren Bergland und Norden zu erwarten. Strenger Frost unter -10 Grad wird zudem in Holstein und nördlichem Niedersachsen prognostiziert.
Die Wahrscheinlichkeit, in Deutschland von einem Blitz getroffen zu werden, ist zwar gering, doch jährlich gibt es etwa 130 Verletzte und 3-4 Todesfälle. Ein Blitzeinschlag kann zu schweren gesundheitlichen Folgen führen, wobei etwa zwei von drei direkt Getroffenen überleben. Daher ist es wichtig, sich bei Gewitter selbst in Sicherheit zu bringen und die oben genannten Empfehlungen des DWD zu beachten.
Für detaillierte Informationen zu den aktuellen Wetterbedingungen und Warnungen besuchen Sie bitte die Originalquelle sowie die Unwetterzentrale für aktuelle Prognosen.
Bleiben Sie sicher und informiert in dieser frostigen und glatten Jahreszeit!