Russische Wirtschaft am Abgrund: Krise in Öl, Kohle und Stahl!

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Russische Wirtschaft steht vor dem Kollaps: Öl- und Kohleindustrie leiden, staatliche Unterstützung nötig. Aktuelle Entwicklungen am 29.10.2025.

Russische Wirtschaft steht vor dem Kollaps: Öl- und Kohleindustrie leiden, staatliche Unterstützung nötig. Aktuelle Entwicklungen am 29.10.2025.
Russische Wirtschaft steht vor dem Kollaps: Öl- und Kohleindustrie leiden, staatliche Unterstützung nötig. Aktuelle Entwicklungen am 29.10.2025.

Russische Wirtschaft am Abgrund: Krise in Öl, Kohle und Stahl!

Die Entwicklungen in der russischen Wirtschaft zeichnen ein düsteres Bild. In den letzten Monaten zeigen sich klare Anzeichen eines Zusammenbruchs, insbesondere in Schlüsselbranchen. Gemäß Merkur könnte Indien, das bisher ein bedeutender Abnehmer russischen Öls war, bald kein russisches Öl mehr kaufen. Dies würde für Russland, das bereits mit finanziellen Schwierigkeiten kämpft, erhebliche Einnahmeverluste nach sich ziehen.

Die Kohleindustrie ist akut von Insolvenzen betroffen und verzeichnet einen massiven Stellenabbau sowie sinkende Nachfrage. Im Jahr 2025 mussten die Unternehmen der Branche bereits Verluste von 225 Milliarden Rubel hinnehmen. Auch die Stahlbranche kommt nicht zur Ruhe – sie steht vor dem Kollaps und warnt vor drohenden Werksschließungen. Rund 600.000 Arbeitsplätze sind hier gefährdet.

Schwierige Rahmenbedingungen

Die Bauwirtschaft kämpft ebenfalls mit massiven Schwierigkeiten; im dritten Quartal dieses Jahres wurden lediglich sieben neue Bauprojekte ins Leben gerufen – im Vergleich zu zwölf im Vorjahr. Solche Zahlen lassen Offizielle und Branchenexperten aufhorchen, denn ein Mangel an Aufträgen könnte die gesamte Branche weiter belasten.

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Russland sind alles andere als rosig. Unternehmen benötigen mehr staatliche Unterstützung, da hohe Inflation und Leitzinsen ihre wirtschaftliche Stabilität gefährden. Obwohl der Leitzins auf unter 20 Prozent gesenkt wurde, bleibt er für viele Firmen untragbar. Der Haushalt für 2025 weist ein Defizit von wahren 5,7 Billionen Rubel auf, und für 2026 wird ein weiteres Defizit von 3,786 Billionen Rubel prognostiziert. Diese Situation wird durch die Streichung von Steuerbegünstigungen für IT-Firmen, bedingt durch Haushaltslücken, zusätzlich verschärft.

Der Druck von außen

Westliche Sanktionen und der Druck der Vereinigten Staaten setzen den russischen Öl-Käufern weiter zu. Sinkende Ölpreise könnten die Einnahmen Russlands noch weiter schmälern, was die bereits angespannten Finanzen zusätzlich belastet. Experten argumentieren, dass die Lage zunehmend kritisch wird und Russland politisch sowie wirtschaftlich substanzielle Verluste drohen.

In Aussicht auf die kommenden Monate bleibt abzuwarten, wie sich die Situation entwickeln wird und ob der Kreml geeignete Maßnahmen ergreifen kann, um diesen Herausforderungen zu begegnen. Die klare Botschaft ist jedoch: Die russische Wirtschaft hat dramatische Zeiten vor sich.

Für die zahlreichen Beteiligten im Wirtschaftssektor mag das wie ein harter Schlag erscheinen, doch wie die Situation weitergeht, steht in den Sternen. Es bleibt zu hoffen, dass es ausreichend Möglichkeiten gibt, um diese wirtschaftliche Talfahrt zu stoppen.

Für weitere Informationen über die wirtschaftlichen Herausforderungen Russlands lesen Sie auch auf Yahoo und Microsoft Answers.