Die französische Wertpapieraufsichtsbehörde AMF gibt eine Warnung zu Bybit heraus


- Die AMF hat Bybit seit Mai 2022 wegen regulatorischer Verstöße auf die schwarze Liste gesetzt.
- Französische Investoren werden aufgefordert, sich auf eine mögliche Einstellung des Dienstes vorzubereiten.
- Neben Frankreich steht Bybit weltweit im Fokus und hat sich bereits aus Kanada und dem Vereinigten Königreich zurückgezogen.
Die französische Wertpapieraufsichtsbehörde Autorité des Marchés Financiers (AMF) hat eine erneute Warnmeldung an Anleger bezüglich der Kryptowährungsbörse Bybit herausgegeben.
Die Warnung ist auf die Nichteinhaltung französischer Vorschriften durch Bybit zurückzuführen, insbesondere auf die Nichtregistrierung als Digital Asset Service Provider (DASP), wodurch seine Geschäftstätigkeit in Frankreich illegal wird.
Möglicher abrupter Ausstieg von Bybit aus Frankreich
Investoren werden aufgefordert, wachsam zu sein und sich auf die mögliche abrupte Einstellung der Bybit-Dienste in Frankreich vorzubereiten.
Die AMF betont, dass sie gemäß dem Währungs- und Finanzgesetz die Befugnis behält, rechtliche Schritte einzuleiten, einschließlich der Sperrung der Website von Bybit.
Darüber hinaus wird Privatanlegern empfohlen, vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen, um den dauerhaften Zugriff auf ihre Vermögenswerte sicherzustellen, falls die Plattform nicht mehr zugänglich sein sollte.
Diese vorsichtige Haltung spiegelt ähnliche regulatorische Maßnahmen wider, die weltweit gegen Bybit ergriffen wurden. Im März stufte die Securities and Futures Commission (SFC) von Hongkong Bybit als nicht lizenzierte Börse ein und fügte sie ihrer Liste verdächtiger Plattformen hinzu. Dieser Schritt der SFC spiegelt Bedenken hinsichtlich der mangelnden Einhaltung der Lizenzanforderungen durch Bybit wider.
Die regulatorischen Probleme von Bybit
Obwohl Bybit in Ländern wie Hongkong Lizenzen beantragt hat, reicht die Geschichte der regulatorischen Herausforderungen über Frankreich hinaus. Letztes Jahr zog sich die Börse sowohl aus Kanada als auch aus dem Vereinigten Königreich zurück und verwies auf regulatorischen Druck. Diese Ausstiege unterstreichen die erheblichen regulatorischen Hürden, mit denen Bybit in verschiedenen Gerichtsbarkeiten konfrontiert ist.
Für französische Anleger ist die Warnung der AMF eine wichtige Mahnung, bei der Zusammenarbeit mit Kryptowährungsbörsen der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und der gebotenen Sorgfalt Vorrang einzuräumen.
Der illegale Betrieb von Bybit in Frankreich wirft Bedenken hinsichtlich des Anlegerschutzes auf und unterstreicht die Bedeutung der Einhaltung regulatorischer Rahmenbedingungen.
Angesichts dieser Entwicklungen wird französischen Anlegern empfohlen, Vorsicht walten zu lassen und alternative Plattformen in Betracht zu ziehen, die den lokalen Vorschriften entsprechen.
Darüber hinaus kann es dazu beitragen, die mit nicht lizenzierten Kryptowährungsbörsen wie Bybit verbundenen Risiken zu mindern, wenn man über regulatorische Aktualisierungen auf dem Laufenden bleibt und die Warnungen der Finanzbehörden beachtet.
Details | |
---|---|
Quellen |