Rettungswagen-Unfall in Kempten: Fünf Verletzte bei dramatischer Kollision!
In Kempten kam es am 16. Juni 2025 zu einem Unfall, bei dem ein Rettungswagen kippte und fünf Personen verletzt wurden.

Rettungswagen-Unfall in Kempten: Fünf Verletzte bei dramatischer Kollision!
Ein folgenschwerer Verkehrsunfall ereignete sich am 16. Juni 2025 gegen 19 Uhr in Kempten. Ein Rettungswagen, der mit einem Patienten und eingeschaltetem Blaulicht auf der Bodmannstraße unterwegs war, kollidierte an der Kreuzung Bodmannstraße/Frühlingsstraße mit einem Pkw. Dieser Aufprall führte dazu, dass der Rettungswagen auf die Beifahrerseite kippte und mehrere Meter durch die Luft geschleudert wurde. Der Pkw, ein stark beschädigter Wagen, blieb deformiert im Kreuzungsbereich stehen und erforderte zusätzliche Maßnahmen der Feuerwehr und Polizei.
Bei diesem Vorfall wurden insgesamt fünf Personen verletzt, darunter vier mit leichten und eine Person mit mittelschweren Verletzungen. Glücklicherweise gab es keine schwer verletzten Personen, wie die Polizei bestätigte. Der Patient aus dem Rettungswagen wurde in ein Ersatzfahrzeug umgeladen und ins Klinikum gebracht. Die genaue Unfallursache wird nun untersucht, wobei besonderes Augenmerk auf die Ampelschaltung gelegt wird und ob der Rettungswagen bei Rot in die Kreuzung einfuhr. Spezialisten der Verkehrspolizei haben die Spuren gesichert und einen Gutachter hinzugezogen. Die Kreuzung blieb vorübergehend vollständig gesperrt, während die Unfallaufnahme und Bergung stattfanden. Letzte Absperrungen wurden gegen 22 Uhr aufgehoben. Für die Einsatzkräfte war der Vorfall ein großer Ainsatz im Stadtgebiet.
Verkehrsunfälle in der Region
Insgesamt erlitten die Fahrer der beteiligten Fahrzeuge leichte Verletzungen, alle wurden medizinisch betreut. Der Gesamtschaden an den vier Autos beläuft sich auf rund 18.000 Euro, wobei der Renault so stark beschädigt war, dass er durch einen Abschleppdienst geborgen werden musste. Diese Situation verdeutlicht, dass Verkehrsunfälle nicht nur in städtischen Gebieten, sondern auch auf Landstraßen ein ernstzunehmendes Problem darstellen.
Die aktuelle Unfallstatistik
Statistisch betrachtet gab es im Jahr 2023 in Deutschland etwa 2,5 Millionen Straßenverkehrsunfälle. Bedauerlicherweise steigt die Zahl der Unfälle in den letzten Jahrzehnten, auch wenn die meisten davon nur Sachschäden betreffen. Die Zahl der Personenschäden bleibt im Vergleich zu 1955 auf ähnlichem Niveau. Das angestrebte Ziel „Vision Zero“, das die EU-Verkehrsminister formuliert haben, setzt sich dafür ein, bis 2050 keine Verkehrstoten mehr zu registrieren.
In Deutschland starben 2023 insgesamt 2.839 Menschen bei Verkehrsunfällen, was einen Abwärtstrend darstellt, der sich jedoch seit den frühen 2010er Jahren verlangsamt hat. Die häufigsten Ursachen für Unfälle sind ungenügender Abstand, nicht angepasste Geschwindigkeit und Fahren unter Alkoholeinfluss. Auch die zunehmende Zahl an Unfällen mit E-Bikes und E-Scootern ist nicht zu übersehen. In diesem Jahr wurden bereits 23.744 Personen verletzt oder getötet, was die Notwendigkeit erhöht, präventive Maßnahmen zur Verkehrssicherheit zu fördern, um zukünftig solche traurigen Statistiken zu reduzieren.
Für Verkehrsplaner und Behörden ist es jetzt an der Zeit, Daten zu analysieren und gezielte Schritte zu unternehmen, um die Straßen sicherer zu machen. Jede Initiative, die dazu beiträgt, die Anzahl der Unfälle zu senken, ist in der heutigen Zeit dringender denn je erforderlich.