Nastassja Kinski erhält Ehrenbiber bei skurriler Filmgala in Biberach
Bei den Biberacher Filmfestspielen vom 29. Oktober bis 2. November 2025 wurde Nastassja Kinski mit dem Ehrenbiber ausgezeichnet.

Nastassja Kinski erhält Ehrenbiber bei skurriler Filmgala in Biberach
Biberach hat kürzlich mit großer Begeisterung die Biberacher Filmfestspiele gefeiert, die vom 29. Oktober bis zum 2. November stattfanden. Der Event zog über 100 Filmschaffende an, die im Rahmen von mehr als 50 Filmen in verschiedenen Kategorien Fachsimpeln und fachsimpeln konnten. Die Aufregung um das diesjährige Festival war spürbar, und niemand geringeres als die Schauspielerin Nastassja Kinski gab sich die Ehre, den Ehrenbiber zu empfangen. Leider kam sie verspätet und erkältet an, da sie einen Zug verpasst hatte, was einen kleinen Schockmoment erzeugte, aber ihrem schauspielerischen Charisma tat dies keinen Abbruch. Wie die Schwäbische Zeitung berichtet, zeigte sich Kinski bei der Preisverleihung unbeeindruckt und gab nur eine kurze Dankesrede, anstatt intensivere Gespräche zu führen.
Die Gala am Samstagabend, moderiert von Willi Glück, bot eine lockere Atmosphäre und beinhaltete musikalische Höhepunkte der Sopranistin Eva Zalenga und der Pianistin Doriana Tchakarova. Die Veranstaltung war stets unterhaltsam, abgesehen von Kinskis skurrilem Auftritt, der die Zuschauer zum Schmunzeln brachte. Douglas Wolfsperger, der künstlerische Leiter der Filmfestspiele, ergriff ebenfalls das Wort und würdigte Kinskis Einfluss auf das deutsche Kino, etwa durch ihre Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Roman Polanski und Wim Wenders.
Hohe Zuschauerzahlen und Preisverleihungen
Die positive Resonanz auf die Festspiele war nicht zu übersehen, mit rund 8.500 verkauften Tickets, was einen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Carolin Bock, die neue Vorsitzende des Vereins Biberacher Filmfestspiele, betonte die gute Zusammenarbeit zwischen Stadt und Filmschaffenden und kobte neue Ideen im Rahmenprogramm. Carl Bergengruen von der MFG Baden-Württemberg sprach die Herausforderungen an, mit denen Kinos nach der Corona-Pandemie konfrontiert sind, und hob die Rolle der Filmförderung hervor. Statistisch kauft jeder vierte Biberacher eine Kinokarte, was die enge Bindung der Stadtgesellschaft an das lokale Filmgeschehen unterstreicht.
Der Eröffnungsfilm, „Sternstunde der Mörder“, ein packender historischer Thriller, handelte von einer mysteriösen Mordserie in Prag im Jahr 1945. Die Geschichte spannte einen Konflikt zwischen tschechischen Ermittlern und der deutschen Besatzung auf und war in zwei Teilen zu erleben. Der erste Teil wurde am 29. Oktober und der zweite am 1. November gezeigt. Wer am 31. Oktober bei der traditionellen Filmfestparty im Hotel Kapuzinerhof vorbeischaute, konnte den Abend bei freiem Eintritt bei guter Musik ausklingen lassen.
Insgesamt waren die Biberacher Filmfestspiele ein voller Erfolg, der die Kreativität und den Zusammenhalt in der Region feierte. Die Filmliebhaber dürfen gespannt sein auf das kommende Jahr und die neuen Werke, die die Herzen der Zuschauer erobern werden.