Zugunglück in Spanien: Trauer um mindestens 40 Todesopfer!

Transparenz: Redaktionell erstellt und geprüft.
Veröffentlicht am

Mindestens 40 Tote und zahlreiche Verletzte nach Zugunglück in Spanien am 19. Januar 2026. Ermittlungen zur Unfallursache laufen.

Mindestens 40 Tote und zahlreiche Verletzte nach Zugunglück in Spanien am 19. Januar 2026. Ermittlungen zur Unfallursache laufen.
Mindestens 40 Tote und zahlreiche Verletzte nach Zugunglück in Spanien am 19. Januar 2026. Ermittlungen zur Unfallursache laufen.

Zugunglück in Spanien: Trauer um mindestens 40 Todesopfer!

Ein schweres Zugunglück erschüttert Spanien: Am Sonntagabend, dem 19. Januar 2026, entgleisten in der Nähe von Adamuz, einer Stadt in der Provinz Córdoba, zwei Hochgeschwindigkeitszüge. Dabei starben mindestens 40 Menschen, darunter auch Deutsche. Die genaue Identifizierung der Opfer läuft noch, wie PZ News berichtet. Die Bergung der Verletzten und die Identifikation der Leichnamen gestalten sich äußerst herausfordernd, da man befürchtet, dass sich möglicherweise noch weitere Opfer im Schutt verbergen.

Unter den opfernden dieses tragischen Vorfalls befinden sich fünf Mitglieder einer Familie aus Punta Umbría; nur die sechsjährige Tochter überlebte. Laut den ersten Berichten sind alle Verletzten außer Lebensgefahr, jedoch befinden sich 39 Personen weiterhin in Krankenhäusern und erhalten dort die notwendige medizinische Versorgung. Der Leiter der Guardia Civil, Juan Serrano, kündigte an, dass er bald mit genaueren Informationen zur Identität der Opfer rechnen könne.

Nacht der Rettungsarbeiten

Die Nacht nach dem Unglück war geprägt von intensiven Rettungs- und Beräumungsarbeiten. Laut Tagesschau waren viele Fahrgäste nach dem Unfall in den entgleisten Zügen eingeschlossen. Die Einsatzkräfte arbeiteten unermüdlich, um die Betroffenen schnellst möglich zu befreien und abzusichern.

Nach Angaben von Deutschlandfunk befanden sich zum Zeitpunkt des Unglücks über 500 Menschen in beiden Zügen. Der Iryo-Zug der italienischen Trenitalia war auf dem Weg von Málaga nach Madrid, als er mit einem entgegenkommenden Renfe-Zug kollidierte. Die Züge waren mit einer Geschwindigkeit von über 200 km/h unterwegs, sodass die Wucht des Zusammenstoßes katastrophale Auswirkungen hatte.

Ermittlungen zur Unfallursache

Die Ermittlungen zur Ursache des Unfalls laufen auf Hochtouren. Erste Hinweise deuten auf einen „Bruch oder eine Veränderung der Schiene“ hin, jedoch hat der Verkehrsminister Óscar Puente angemerkt, dass alle Möglichkeiten derzeit noch offen sind. Menschliches Versagen wurde bisher ausgeschlossen, und es wird angemerkt, dass die Strecke erst im Mai saniert worden war und moderne Schnellzüge ohne Kurven verwendet werden.

Ministerpräsident Pedro Sánchez hat eine dreitägige Staatstrauer ausgerufen und die Zusammenarbeit zwischen den Behörden und Rettungsdiensten betont. Der Verkehr zwischen Madrid und Andalusien wird voraussichtlich bis zum 2. Februar unterbrochen bleiben, was die bereits angespannte Situation weiter verschärft.

Das Unglück hat weltweite Beileidsbekundungen nach sich gezogen, darunter von EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen, dem deutschen Kanzler Merz und Frankreichs Präsident Macron. In diesen schweren Tagen sind die Gedanken bei den Opfern und deren Angehörigen – die Hoffnung bleibt, dass alle Verletzten in den nächsten Tagen vollständig genesen können.