Neuer Radschnellweg Tübingen-Rottenburg: Vorzugsvariante beschlossen!
Eine neue Vorzugsvariante für den Radschnellweg Tübingen-Rottenburg wurde genehmigt, um den Radverkehr zu fördern und Pendler zu entlasten.

Neuer Radschnellweg Tübingen-Rottenburg: Vorzugsvariante beschlossen!
Eine spannende Neuerung gibt es im Bereich der Radverkehrsinfrastruktur in Baden-Württemberg. Die Vorzugsvariante des Radschnellwegs Tübingen – Rottenburg wurde angepasst, was große Auswirkungen auf die Radfahrer im Raum haben wird. Laut rpt.baden-wuerttemberg.de zielt die neue Route darauf ab, Pendler vom Auto auf das Fahrrad zu bringen und dabei die Verkehrsbelastung auf den Hauptverkehrsachsen zu reduzieren.
Die überarbeitete Variante des Radschnellwegs, die im September vom Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg genehmigt wurde, verläuft nun parallel zur Bundesstraße bis zur Paul-Horn-Arena am Festplatz in Tübingen und bleibt nördlich der B 28. Diese Entscheidung wurde notwendig, da die vorherige Planung (Variante 2b) nicht mehr zielführend war; sie hätte eine neue Unterführung unter der Zollernalbbahn erfordert, was mit anderen Planungen in Konflikt geriet.Schwarzwälder Bote erklärt, dass die neuen Planungen nun alle erforderlichen Genehmigungen und Unterlagen vorsehen.
Der Fahrplan zur Umsetzung
Aktuell arbeitet das zuständige Regierungspräsidium an den Entwurfsunterlagen zur Genehmigung. Geplant ist, dass die haushaltsrechtliche Genehmigung bis zum Jahr 2026 erlangt wird. Sobald diese vorliegt, folgt das Planfeststellungsverfahren. Erst durch dieses Verfahren kann der Bau des Radschnellwegs offiziell beginnen.Das Ministerium für Verkehr meldet, dass Radschnellwege qualitativ hochwertige Radverbindungen darstellen, die schnell befahrbar sind und Pendlern eine zügige und effiziente Alternative zum Autofahren bieten.
Die Einführung solcher Radwege spielt eine wesentliche Rolle im Ziel der Landesregierung, bis 2030 mindestens 20 Radschnellwege umzusetzen. Die Anforderungen sind hoch: sicherer und schneller Radverkehr, geringe Zeitverluste, ausreichend Breite für zahlreiche Radfahrende und eine qualitativ hochwertige Fahrbahn. In der Planungsphase ist auch der Abschnitt zwischen Tübingen und Rottenburg, der nun durch die überarbeitete Variante an Fahrt gewinnt.
Der Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger
Der Radschnellweg soll nicht nur die Fortbewegung innerhalb der Städte erleichtern, sondern auch eine umweltfreundliche und gesunde Alternative zum Auto bieten. Das Projekt hat das Potenzial, die Region noch attraktiver zu gestalten und die Lebensqualität für Radfahrer erheblich zu steigern.
Insgesamt zeigt sich: Der Weg zur Realisierung dieses Radschnellwegs ist geebnet, und mit der richtigen Planung sowie der Unterstützung der Bevölkerung könnte der Radschnellweg Tübingen – Rottenburg bald Realität werden. Man darf gespannt sein, wie sich dieses Verkehrsprojekt weiterentwickeln wird!