Prozess um tödlichen Auto-Anschlag in München: Angeklagter schweigt!

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Prozess um den tödlichen Auto-Anschlag auf eine Verdi-Demonstration in München startet: Angeklagter verweigert Aussage.

Prozess um den tödlichen Auto-Anschlag auf eine Verdi-Demonstration in München startet: Angeklagter verweigert Aussage.
Prozess um den tödlichen Auto-Anschlag auf eine Verdi-Demonstration in München startet: Angeklagter verweigert Aussage.

Prozess um tödlichen Auto-Anschlag in München: Angeklagter schweigt!

In München wird der Prozess um einen tragischen Auto-Anschlag auf eine Ver.di-Demonstration fortgesetzt, der am 13. Februar 2025 stattfand. Ein 25-jähriger Afghane steht im Verdacht, in einen Mob gerast zu sein und ist nun wegen zweifachen Mordes sowie 44-fachen versuchten Mordes angeklagt. Das Oberlandesgericht München wird ab Montag, um 9.30 Uhr, zunächst Polizeibeamte als Zeugen hören, bevor die Betroffenen zu Wort kommen dürfen. np-coburg.de berichtet, dass die Verhandlungstermine bis in den Sommer 2026 angesetzt sind, wobei das Urteil voraussichtlich am 25. Juni 2026 fallen wird.

Am Tag des Anschlags starben eine Mutter und ihre zwei Jahre alte Tochter, und 44 weitere Personen wurden verletzt, einige darunter sogar lebensgefährlich. Laut tagesschau.de sind die Hintergründe des Anschlags mit dem Verdacht auf islamistischen Terrorismus verknüpft. Der Angeklagte wurde in Untersuchungshaft genommen und zeitweise in einer psychiatrischen Abteilung untergebracht, wobei ein vorläufiges Gutachten keine Hinweise auf eine eingeschränkte Schuldfähigkeit ergab.

Prozessverlauf und Angeklagter

Der Prozessauftakt war von ungewöhnlichen Momenten geprägt: Der Angeklagte verweigerte zu Beginn seine Aussage und zeigte lediglich eine Geste mit dem rechten Zeigefinger, die als Glaubenssymbol gedeutet wurde. Sein Verteidiger, Johann Bund, bestätigte das Schweigen des 25-Jährigen. Auffällig war auch, dass der Angeklagte seinen Blick hinter einer roten Mappe versteckte und nach der Tat lautstark „Allahu Akbar“ gerufen haben soll, bevor er gebetet hat. Watesschau.de berichtet, dass der Angeklagte eingeräumt hat, bewusst in die Menschenmenge gefahren zu sein – eine Tat, die er aus „übersteigerten religiösen Motiven“ beging.

Bereits am Jahrestag des Anschlags wird es im Gericht eine Verhandlung geben, allerdings ohne Zeugenaussagen der Betroffenen. Der Prozess hat aufgrund von Sicherheitsmaßnahmen und Einlasskontrollen bereits am ersten Tag eine Verzögerung von 45 Minuten erlebt. Die Beweisaufnahme wird am zweiten Verhandlungstag beginnen.