Begegnung mit Riesen: Rotwild hautnah in Garmisch erleben!

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Erleben Sie Rotwild hautnah in Garmisch-Partenkirchen und Graswang: Schaufütterungen von Dezember bis Februar, begleitet von Experten.

Erleben Sie Rotwild hautnah in Garmisch-Partenkirchen und Graswang: Schaufütterungen von Dezember bis Februar, begleitet von Experten.
Erleben Sie Rotwild hautnah in Garmisch-Partenkirchen und Graswang: Schaufütterungen von Dezember bis Februar, begleitet von Experten.

Begegnung mit Riesen: Rotwild hautnah in Garmisch erleben!

Was geht ab in Garmisch-Partenkirchen? Winterzeit ist Schaufütterungszeit für das beeindruckende Rotwild! Der Forstbetrieb Oberammergau lädt alle Naturfreunde ein, die majestätischen Rothirsche hautnah zu erleben. Die Veranstaltung findet sowohl in Garmisch-Partenkirchen als auch im malerischen Graswang statt. Hier hat man die Möglichkeit, diese größten Wildtiere Deutschlands unter fachkundiger Begleitung von Berufsjägern zu beobachten. Mit einer Schulterhöhe von bis zu 160 cm und einem Gewicht von rund 200 kg sind die Rothirsche nicht nur imposant, sondern bieten auch ein spannendes Schauspiel, das man sich nicht entgehen lassen sollte.

Die Schaufütterung in der „Almhütte“ ist täglich von Freitag bis Sonntag vom 27. Dezember bis zum 28. Februar geöffnet. Besucher können ab 15:30 Uhr eintreten, bevor um 16 Uhr das Füttern beginnt. Ein kurzer Fußweg von zehn Minuten ab dem Wanderparkplatz „Maximilianshöhe“ führt zu diesem Erlebnis, das etwa eine Stunde dauert. Für die Fütterung im „Schattenwald“ gelten die gleichen Termine, jedoch ist der Zugang etwas herausfordernder: Hieran schließt sich ein 15-minütiger Fußmarsch ab Parkplatz „Schattenwald“ an. Die Gebühren sind moderat, mit 3 Euro für Erwachsene und 1 Euro für Kinder ab 6 Jahren. Im Hinblick auf die Tiere sind Hunde übrigens nicht gestattet.

Fütterungsdetails und Verhalten der Rothirsche

Wenn es ums Füttern geht, müssen die Besucher wissen, dass die Rothirsche in den Wintermonaten spezielle Futterplätze aufsuchen. Um diese Tiere, die sich gern in ungestörten Gebieten aufhalten, zu beobachten, ist ein Wintergatter eine hervorragende Option. Rothirsche haben sich nämlich dazu entschieden, ihre Nahrungssuche vermehrt in die Nacht zu verlagern, was die Beobachtungen am Tage umso wertvoller macht. Ihre Ernährung ist variantenreich und umfasst Gräser, Kräuter und sogar Rüben — ein ausgewachsenes Tier frisst dabei täglich bis zu 20 kg Futter!

Im Winter sind diese imposanten Tiere oft in kleineren Gruppen unterwegs, die sich aus Hirschen und Hirschkühen zusammensetzen, angeführt von einem starken Leittier. Die Dichte der menschlichen Besiedelung in den Alpen hat jedoch deren Wanderwege beeinträchtigt und zwingt die Rothirsche in flachere Gebiete, um ausreichend Futter zu finden. Trotzdem legt der Forstbetrieb großen Wert darauf, diese prachtvollen Lebewesen mit Wintergattern über den harten Winter hinweg zu helfen.

Regeln und Verhalten im Wald

Markus Achhammer, der Forstbetriebsleiter, hebt hervor, dass die Eintrittspreise stabil bleiben und die Fütterungen am Wochenende weiterhin stattfinden. Besucher werden jedoch gebeten, die definierten Wege und Routen zu nutzen und in den dämmerungs- und nachtzeitlichen Stunden Ruhe im Wald zu bewahren. Diese einfache Regel trägt dazu bei, die majestätischen Rothirsche nicht zu stören.

Es ist eine große Freude und ein echtes Erlebnis, diese Tiere in ihrem Lebensraum zu sehen. Ein Besuch zur Schaufütterung ist die perfekte Gelegenheit, um mehr über die Rothirsche und ihre Lebensweise zu lernen und dabei gleichzeitig eine tolle Zeit in der Natur zu verbringen. Wer die Chance hat, sollte sich diese Veranstaltung auf keinen Fall entgehen lassen! Für detaillierte Informationen steht die Webseite des Kreisboten zur Verfügung oder die Wintergatter-Seite, die umfassende Einblicke in das Projekt bietet. Dafür gibt es auch die Seite von Rothirsch, die über interessante Fakten zum Rotwild informiert.