Sturm und Schnee: DWD warnt vor Gefahren in ganz Bayern!
Neustadt an der Waldnaab erhält Wetterwarnung Stufe 2: Sturmböen und Schneefall gefährden Straßen. Aktuelle Infos hier.

Sturm und Schnee: DWD warnt vor Gefahren in ganz Bayern!
Die Silvesterfeierlichkeiten in Bayern verliefen dieses Jahr nicht ganz nach Plan: Der Schnee, der für eine winterliche Stimmung sorgen sollte, war eher ein zaghaftes Plätschern. Statt nebelig-schöner Winterlandschaften machten sich eher Gefahren auf den Straßen bemerkbar. An diesem 3. Januar 2026 warnte der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor Sturmböen und Schneeverwehungen in zahlreichen Landkreisen und rief die Warnstufe 2 aus.
Die betroffenen Landkreise erstrecken sich über große Teile Bayerns. Besonders im Osten und Norden, unter anderem in den Kreisen Tirschenreuth, Schwandorf, Cham und Regen, müssen die Anwohner mit Winden von bis zu 85 km/h rechnen. Diese gefährlichen Böen können bis Sonntag, den 4. Januar, anhalten. Während man sich windgeschützt sicher wähnt, gelten für andere Gebiete Warnstufen, die „nur“ Windböen von rund 55 km/h anpreisen. Doch auch hier ist Vorsicht geboten, wie Wettergefahren berichtet, denn die Böen könnten in freien Lagen gar auf 65 km/h anwachsen.
Vorsicht auf den Straßen!
In den Nachtstunden wird es in den meisten Regionen zu Frost und Gleitsituation auf den Straßen kommen. Laut dem DWD ist gerade in der nördlichen Hälfte Bayerns mit leichten Schneefällen zu rechnen, die lokal Glätte verursachen können. Betroffene Gebiete, in denen bis Sonntagmorgen um 3 Uhr mit leichtem Schneefall gerechnet wird, sind unter anderem Mittelfranken und die Oberpfalz.
Obwohl sich die Schneemengen in Grenzen halten – der Neuschnee wird auf 1 bis 3 cm geschätzt, oberhalb von 400 m könnten es bis zu 5 cm werden – ist das Risiko durch überfrierende Nässe oder gefrorenen Regen nicht zu unterschätzen. Unwetterzentrale stellt fest, dass die Straßenverhältnisse während der anhaltenden Regen- und Frostphasen äußerst gefährdet sind.
Aktuelle Witterungslage
Die Ursache für das wechselhafte Wetter liegt in einem Tiefdruckgebiet über der Ostsee, das kalte, polare Luftmassen mit sich bringt. Diese werden von einer nordwestlichen Strömung in die Region gelenkt. In kombination damit sorgen vereinzelte Schneeschauer an den Alpen und in Nordbayern für ungemütliche Verhältnisse.
Gerade in der Nacht zum Sonntag könnte es in den Mittelgebirgen und Alpen zu deutlichen Schneeverwehungen kommen, besonders oberhalb von 600 m. Somit gilt es, die Pläne für die kommenden Tage gut zu überdenken. Wer unterwegs ist, sollte frühe Entscheidungen treffen und eventuell auf die Winterausrüstung setzen.
Denken Sie daran, lose Gegenstände im Freien zu sichern und Zelte sowie andere Abdeckungen zu befestigen! Die aktuellen aktualisierten Warnungen werden für heute Abend, spätestens um 20:30 Uhr, erneut erwartet.