Bahn-Chaos in Bayern: Pegnitzbrücken-Sperrung bis 2026 verlängert!
Die Bahnstrecke zwischen Hersbruck und Pegnitz bleibt bis Mitte 2026 gesperrt. Erfahren Sie mehr über die Hintergründe und Ersatzverkehr.

Bahn-Chaos in Bayern: Pegnitzbrücken-Sperrung bis 2026 verlängert!
Die aktuellen Baustellen und Sperrungen im deutschen Schienennetz betreffen viele Reisende und Pendler. Die komplette Sperrung der Bahnstrecke zwischen Hersbruck und Pegnitz, die seit Mitte September 2025 besteht, wird nun bis mindestens zur Mitte 2026 verlängert. Laut Merkur sind dieser Schritt und die lange Dauer der Sperrung auf erhebliche Schäden an mehreren Pegnitzbrücken zurückzuführen, die bei einer technischen Überprüfung entdeckt wurden. Die Instandsetzungsarbeiten gestalten sich als komplizierter als ursprünglich angenommen, da insgesamt 18 Brücken ähnliche Konstruktionsprobleme aufweisen.
Die Deutsche Bahn InfraGo hatte zunächst eine Freigabe der Strecke für Februar 2026 in Aussicht gestellt, nun muss jedoch mit einer längeren Wartezeit gerechnet werden. Aktuell wird der Schienenverkehr zwischen Hersbruck und Pegnitz durch einen Busverkehr aufrechterhalten, bei dem über 60 Busse eingesetzt werden. Stündliche Busverbindungen zwischen Pegnitz und Hersbruck sowie Direktbuslinien nach Nürnberg sorgen dafür, dass die Reisenden weiterhin ihre Ziele erreichen können.
Weitere Baumaßnahmen auf dem Schienennetz
Doch nicht nur in Bayern sind die Züge betroffen. Große Baustellen führen auch in anderen Teilen Deutschlands zu Einschränkungen und Fahrplanänderungen. Laut ADAC arbeitet die Deutsche Bahn an der umfassenden Modernisierung des Schienennetzes, die bis 2036 andauern soll. Dabei sind mehr als 40 Schlüsselstrecken für mehrere Monate gesperrt. Zum Beispiel wird die Pendlerstrecke zwischen Hamburg und Berlin bis zum 30. April 2026 komplett geschlossen, was viele Reisende vor Fahrzeitverlängerungen stellt.
Aktuell sind auch für Köln und Umgebung Maßnahmen geplant. Im November 2025 wird der Kölner Hauptbahnhof vom 14. bis 24. November den Betrieb einstellen, während zwischen Aachen und Köln vom 8. bis 13. Dezember Weichenarbeiten durchgeführt werden, was ebenfalls zu Verzögerungen von etwa 60 Minuten führt.
Langfristige Perspektiven
Insgesamt zeigen diese geplanten Arbeiten, dass die Bahn nicht nur kurzfristige, sondern auch langfristige Lösungen umsetzen möchte. Die Herausforderung besteht darin, die erforderlichen Instandsetzungsmaßnahmen mit dem laufenden Bahnbetrieb in Einklang zu bringen und gleichzeitig die Passagiere bestmöglich zu informieren. Diese Großprojekten könnten in der Zukunft erhebliche Vorteile für Reisende bringen, auch wenn momentan viele Umstellungen erforderlich sind.
Die nächsten Jahre werden entscheidend sein, um den Zustand der Infrastruktur nachhaltig zu verbessern. Die Reisenden sind aufgerufen, sich stets über aktuelle Entwicklungen und Umleitungen zu informieren und gegebenenfalls alternative Transportmöglichkeiten in Betracht zu ziehen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass trotz der unangenehmen Bauarbeiten und der damit verbundenen Einschränkungen sowohl die Deutsche Bahn als auch die betroffenen Städte und Kommunen ihr Bestes tun, um die Bahninfrastruktur zukunftssicher zu machen.