In der beschaulichen Stadt Passau fand kürzlich ein interreligiöses Friedensgebet statt, das Menschen aus unterschiedlichen Glaubensgemeinschaften zusammenbrachte. Vertreter des Islams, der Sikh-Gemeinschaft, der Hare-Krishna-Bewegung, verschiedener christlicher Kirchen, der Freimaurer und der Unity of Man waren anwesend. Die Atmosphäre während des Abends war durchweg berührend; die Teilnehmer empfanden die Veranstaltung als abwechslungsreich und wohltuend. Das Programm bestand aus einer harmonischen Kombination von Musik, Stille und Wortbeiträgen. Die Begrüßung übernahmen Doris Zauner, die Weltanschauungsbeauftragte, und Robert Guder, der Leiter der Lobpreis-Kirche.
Die musikalischen Beiträge, darunter Lieder wie „Sing das Lied vom Frieden“, „Shalom aleikum“ und „Frieden, Frieden mit allen hier“, trugen zur positiven Stimmung bei. Höhepunkt des Abends war ein gemeinsames Friedensgebet, in dem zentrale Worte wie „Mache uns zu Werkzeugen des Friedens“ ausgesprochen wurden. Zum Abschluss bedankten sich Robert Guder und Doris Zauner mit Schlussworten und weiteren Liedern wie „Kleines Lied vom Frieden“ und „Give peace a chance“. Ziel dieser bewegenden Zusammenkunft war es, ein Zeichen für Frieden und Miteinander zu setzen sowie den respektvollen Umgang in der Vielfalt der Traditionen zu fördern. Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung finden sich auf der Website des Bistums Passau.
Friedensgebet der Religionen in München
Ein weiteres bedeutendes Event steht bereits vor der Tür: Das Friedensgebet der Religionen, das am Sonntag, den 15. Februar 2026, um 18 Uhr im Hansa-Haus in der Brienner Straße 39 in München stattfinden wird. Diese Veranstaltung ist Teil der Münchner Friedenskonferenz 2026 und zielt darauf ab, in Zeiten globaler Krisen und Konflikte einen Raum für Besinnung und gemeinsames Innehalten zu schaffen.
Die Teilnehmer werden ein breites Spektrum an Glaubensrichtungen vertreten, darunter Jüdinnen und Juden, Christinnen und Christen, Muslima und Muslime, Bahá’i sowie Buddhistinnen und Buddhisten. Im Fokus stehen Frieden, Dialog und Menschlichkeit. Ziel ist es, die spirituelle Vielfalt sichtbar zu machen und die Verantwortung aller Religionen für Gewaltfreiheit und Mitgefühl zu betonen. Das Event wird als offener Raum für alle gestaltet, die nach Frieden und Verständigung suchen. Elemente wie Gebete, Texte, Stille und symbolische Handlungen werden Teil des Programms sein. Eine Einladung zur Teilnahme richtet sich an alle Interessierten. Details zur Veranstaltung sind auf der Website der Friedenskonferenz zu finden.
Ein Zeichen der Hoffnung
In einer Zeit, die von Unsicherheiten und Konflikten geprägt ist, sind solche Veranstaltungen unerlässlich. Sie schaffen nicht nur einen Raum für interreligiösen Dialog, sondern fördern auch die Hoffnung auf ein friedliches Miteinander jenseits politischer, kultureller oder weltanschaulicher Grenzen. Derartige Zusammenkünfte sind ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie Gemeinschaften in ihrer Vielfalt zusammenkommen können, um ein gemeinsames Ziel zu verfolgen: Frieden und Verständigung in einer oft gespaltenen Welt.