Große Geste: Spende von 1.000 Euro für die Wohngruppe St. Rita!
In Regensburg unterstützen Spendenaktionen der Wohngruppe St. Rita Frauen in Not und fördern soziale Hilfe dringend.

Große Geste: Spende von 1.000 Euro für die Wohngruppe St. Rita!
In Regensburg wird großes Augenmerk auf die Unterstützung von Frauen in besonderen Lebenslagen gelegt. Vor kurzem wurde die Wohngruppe St. Rita im Caritas Marienheim durch zwei bemerkenswerte Spendenaktionen gestärkt. Diese werden derzeit oft von der Öffentlichkeit wahrgenommen, da immer mehr Menschen in schwierigen Verhältnissen leben und dringend Hilfe benötigen.
Der erste Schritt zu dieser Unterstützung kam durch die Familie von Andrea, die im Februar 2025 viel zu früh von uns ging. Ihre Schwester, Martina Stelzl, besuchte kurz vor dem Jahreswechsel das Caritas Marienheim. Anlässlich dieses Besuchs brachte sie eine Spende von 1.000 Euro und selbstgemachte Leckereien für die Bewohnerinnen der Wohngruppe St. Rita mit. Die Geldspende war das Ergebnis einer Aktion von Freunden und Bekannten, die nach Andreas Erkrankung ins Leben gerufen wurde, als sie nicht mehr arbeiten konnte. Das übrig gebliebene Geld nach ihrem Tod wurde somit sinnvoll genutzt, um den Frauen im Marienheim zu helfen.
Ein herzliches Dankeschön und kreative Geschenke
Karin Haubenschild, die Einrichtungsleiterin, zeigte sich erfreut über die Verwendungsmöglichkeiten der Spende. Diese wird für kleine Anschaffungen, Ausflüge sowie Brillenzuschüsse und Fahrtkostenzuschüsse verwendet. Eine Bewohnerin, ganz in diesem Geist, bastelte sogar drei Engel als Dankeschön für Andreas Familie. Solche Gesten unterstreichen, wie wichtig die Hilfe für die Frauen ist, die in der Wohngruppe Unterstützung suchen.
Eine weitere Unterstützung kam vom Ehepaar Annemarie und Reinhold Pfisterer, die ihre Goldene Hochzeit feierten. Anstatt Geschenke entgegenzunehmen, riefen sie ihre Gäste dazu auf, für die Wohngruppe St. Rita zu spenden. Insgesamt kamen 800 Euro zusammen, die dankbar von Karin Haubenschild und den Bewohnerinnen entgegengenommen wurden. Annemarie, die sich bereits im Jahr 2015 als Bundesfreiwillige bei der Caritas engagierte, setzt sich nach wie vor für Menschen in schwierigen Lebenslagen ein.
Eine Vision für wohnungslose Frauen
Um noch gezielter helfen zu können, plant die Caritas in Regensburg die Eröffnung eines neuen Hauses für wohnungslose Frauen. Dieses Millionenprojekt soll voraussichtlich im März 2025 eröffnet werden und wird als Leuchtturm in der Wohnungslosenhilfe bezeichnet. Häusliche Gewalt, die häufigste Ursache für Wohnungslosigkeit bei Frauen, zwingt viele in eine verzweifelte Lage. Das neue Caritas Marienheim soll diesen Frauen Schutz und Hilfe bieten.
Das Konzept sieht eine umfassende Betreuung vor. Die Einrichtung wird in drei Phasen unterteilt: Die Notunterkunft, die stationäre Hilfe in der Wohngruppe St. Rita sowie ein Betreutes Wohnen für Frauen, die den Weg zurück ins Leben finden möchten. Astrid Freudenstein, Regensburgs Zweite Bürgermeisterin, betonte die zentrale Lage des neuen Hauses und die positiven Auswirkungen auf den Stadtteil.
Die Unterstützung von Menschen, die in Not geraten sind, wird in Regensburg sichtbar großgeschrieben. Sowohl durch private Initiativen als auch durch die engagierte Arbeit der Caritas werden nachhaltige Lösungen geschaffen, um Frauen zu helfen, die Unterstützung dringend benötigen.
Für weiterführende Informationen zu den erfolgreichen Spendenaktionen und dem Projekt der Caritas können Sie die Artikel auf Bistum Regensburg, Regensburger Nachrichten und BR.de nachlesen.