Baumanns aus Grettstadt: Drei Jahre der Hoffnung in Peru!
Janina und Sven Baumann aus Grettstadt gehen als Missionare nach Peru, um im "Krankenhaus der Hoffnung" Nächstenliebe zu leben.

Baumanns aus Grettstadt: Drei Jahre der Hoffnung in Peru!
Das Leben der Baumanns aus Grettstadt steht vor einer aufregenden Veränderung. Janina und Sven Baumann planen, gemeinsam mit ihrer Tochter Ronja für drei Jahre nach Peru zu gehen, um dort als Missionare im Krankenhaus Diospi Suyana tätig zu sein. Dieses Krankenhaus wird oft als „Krankenhaus der Hoffnung“ bezeichnet und hat sich der Unterstützung der indigene Bevölkerung, insbesondere den Quechua, verschrieben, wie mainpost.de berichtet.
Die Entscheidung für dieses Abenteuer kam nicht von ungefähr. 2017 äußerten die Baumanns den Wunsch an Gott: „Zeig uns, wo du uns haben willst!“ Ihre Überzeugung, dass Gott sie leitet, führte zu einem Anruf aus Peru im Jahr 2019, der eine Bitte um Mitwirkung als Medizintechniker und Lehrerin zusammenbrachte. In dieser Zeit haben sie allen Mut zusammengenommen und sich intensiv mit Familie und Freunden beraten, bevor sie schließlich im September 2020 nach Peru umgezogen sind, begleitet von ihren Kindern Ella, Hannah und Salomon.
Engagement im Krankenhaus Diospi Suyana
Ihr Hauptziel ist es, mit ihren Fähigkeiten zur medizinischen Versorgung und Bildung für die Quechua Indianer beizutragen. Das Diospi Suyana zeichnet sich nicht nur durch seine medizinischen Angebote aus, sondern verfolgt auch einen spirituellen Ansatz. Die Baumanns möchten die praktische Weitergabe von Gottes Liebe und die Ermutigung zum Leben mit Jesus in den Vordergrund stellen.
Die Geschichte medizinischer Missionen ist reich und vielfältig. Ursprünglich entstanden sie aus einem rein evangelistischen Ansatz, wobei die Notwendigkeit zur praktischen Hilfe aus der christlichen Nächstenliebe heraus gedeiht, erläutert Wikipedia. Diese Form der Mission nutzt medizinische Dienste, um Menschen zu helfen, ihre Lebensgrundlage zu verbessern und ihnen das Evangelium näherzubringen. Durch die Verknüpfung von Heilung und Glauben konnten Missionare oft einen tiefen Kontakt zu benachteiligten Bevölkerungsschichten aufbauen.
Ärztliche Mission als weitreichendes Konzept
Die ärztliche Mission entwickelte sich im 19. Jahrhundert, als Persönlichkeiten wie Hudson Taylor Medizin studierten, um ihre missionarische Arbeit besser vorzubereiten. Heute gibt es zahlreiche Organisationen, die in diesem Bereich aktiv sind, unter anderem die Christoffel-Blindenmission und Projekte, die aus den Arbeiten von Ruth Pfau hervorgegangen sind. Diese Organisationen sind ein Beweis dafür, wie eng medizinische und evangelistische Arbeit miteinander verbunden sind und dass Missionare, die medizinisch tätig sind, oft finanziell unabhängiger agieren können.
Die Baumanns zeigen auf eindrucksvolle Weise, wie man persönliche Träume mit einem höheren Ziel verbinden kann: Ihre Reise nach Peru ist nicht nur ein Umzug, sondern ein Aufbruch in ein neues Leben voller Hoffnung und Herausforderung. Möge ihr Engagement in Peru fruchtbar sein und generationsübergreifend wirken.