Podiumsdiskussion in Würzburg: Langlebigkeit – Mythos oder Zukunft?
Am 13. November 2025 diskutieren Experten in Würzburg über Langlebigkeit. Eintritt frei, Anmeldung erwünscht!

Podiumsdiskussion in Würzburg: Langlebigkeit – Mythos oder Zukunft?
In Würzburg geht es demnächst um ein Thema, das immer mehr Menschen beschäftigt: Langlebigkeit. Am Donnerstag, den 13. November 2025, findet eine öffentliche Podiumsdiskussion statt, die unter dem Titel „Longevity – Ein Versprechen auf die Ewigkeit oder nur Hochglanz?“ steht. Eingeladen sind alle, die mehr über die Geheimnisse eines langen Lebens erfahren möchten. Der Eintritt ist frei, aber eine Anmeldung unter www.frankenforum.de wird empfohlen. Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr im Rudolf-Alexander-Schröderhaus.
Auf dem Podium werden Experten zu Wort kommen, die ihre Perspektiven zu diesem hochaktuellen Thema darlegen. Dr. Michael Schwab, Chefarzt im Geriatriezentrum des Bürgerspitals, widmet sich der Altersmedizin. Michael Altewischer, Vorsitzender der Deutschen Longevity Gesellschaft, wird die wachsende Bedeutung von Langlebigkeit diskutieren. Dr. Katharina Eberlein-Braun, Direktorin des Schröderhauses, bringt zusätzlich einen religiösen Blickwinkel in die Diskussion ein. Moderiert wird die Veranstaltung von Claudia Kneifel, Redakteurin der Main-Post. Ein besonderes Highlight wird die Möglichkeit sein, den Fachleuten Fragen zu stellen, die sich um gesunde Lebensführung, Prävention, Medizin und Lebensqualität drehen.
Faktoren für ein langes Leben
Doch was sind die Geheimnisse für ein langes Leben? Eine Studie des Bundesinstitutes für Bevölkerungsforschung und des Max-Planck-Instituts zeigt, dass viele Deutsche von Herz-Kreislauferkrankungen betroffen sind, was die durchschnittliche Lebenserwartung negativ beeinflusst. Trotz eines modernen Gesundheitssystems liegt Deutschland in Westeuropa im hinteren Drittel, wenn es um die Lebenserwartung geht. Laut NDR hängen 50 Prozent unserer Langlebigkeit von Genetik und die anderen 50 Prozent von unserem Lebensstil ab.
Einige entscheidende Faktoren zur Förderung der Langlebigkeit sind Schlaf, Bewegung, die Ernährung sowie Prävention und Vorsorge. Zu den empfohlenen Lebensstiländerungen gehören:
- Körperlich aktiv sein
- Gesunde Ernährung
- Keine Zigaretten
- Stressbewältigung
- Maßvoller Alkoholgenuss
- Regelmäßiger, guter Schlaf
- Pflege positiver sozialer Kontakte
- Vermeidung von Opioid-Schmerzmitteln
Bedeutsam ist auch die Erkenntnis, dass selbst im höheren Alter Veränderungen im Lebensstil positive Effekte auf die Lebenserwartung haben können. Die WHO empfiehlt zudem, wöchentlich 150 bis 300 Minuten moderate Bewegung einzuplanen – ein guter Grund, sich regelmäßig zu bewegen!
Für die geistige Fitness ist nicht nur körperliche Aktivität wichtig. Kognitive Übungen und soziale Interaktion haben nachweislich einen positiven Einfluss auf die Gesundheit des Gehirns. Wer regelmäßig mit Freunden oder Familie kommuniziert und sich geistigen Herausforderungen stellt, kann sein Wohlbefinden im Alter nachhaltig fördern. Verbesserter Schlaf und aktive Freizeitgestaltung wirken hier wie treue Begleiter, die uns in gesunden Jahren unterstützen.
In der Diskussion rund um die Langlebigkeit werden diese Themen sicherlich eine zentrale Rolle spielen. Wer Interesse hat, sein Wissen zu erweitern und sich aktiv mit den Experten austauschen möchte, sollte sich die Podiumsdiskussion in Würzburg nicht entgehen lassen. Eine Chance, Fragen zu stellen und vielleicht sogar den einen oder anderen neuen Impuls für ein gesünderes Leben mit nach Hause zu nehmen. Bleibt also dran, vielleicht ist das ja der erste Schritt in eine lange, gesunde Zukunft!