Zwei Abgänge bei Werder: Abanoz und Rieke wechseln zu RB Leipzig und Elversberg!

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Werder Bremen muss zwei Abgänge im Trainerstab verkraften: Reha-Trainer Abanoz wechselt zu RB Leipzig, Analyst Rieke zu Elversberg.

Werder Bremen muss zwei Abgänge im Trainerstab verkraften: Reha-Trainer Abanoz wechselt zu RB Leipzig, Analyst Rieke zu Elversberg.
Werder Bremen muss zwei Abgänge im Trainerstab verkraften: Reha-Trainer Abanoz wechselt zu RB Leipzig, Analyst Rieke zu Elversberg.

Zwei Abgänge bei Werder: Abanoz und Rieke wechseln zu RB Leipzig und Elversberg!

Die Fußballwelt ist in Bewegung, und der SV Werder Bremen muss gleich zwei personelle Veränderungen im Trainerstab verkraften. Reha-Trainer Marcel Abanoz verlässt die Hanseaten nach fünf Jahren und heuert bei RB Leipzig an. Sein Wechsel kommt nicht von ungefähr, hat er doch jahrelang vertrauensvoll mit Ole Werner zusammengearbeitet, der im letzten Sommer von Bremen nach Leipzig gewechselt ist. Analyst Marko Rieke folgt ihm ebenfalls und wechselt zu SV Elversberg, dem ehemaligen Klub von Horst Steffens. Peter Niemeyer, der Leiter Profifußball bei Werder, bedankt sich herzlich für die beeindruckenden Leistungen von Abanoz und Rieke und wünscht ihnen alles Gute für die Zukunft. Diese Abgänge werfen natürlich auch Fragen nach der Nachbesetzung auf.

Bremen reagiert schnell auf das Trainerkarussell. So wird Kira Klemmer, die bisher als Athletik-Trainerin im Nachwuchs tätig war, zunächst die Nachfolge von Abanoz antreten. Jonas Rudolph hingegen übernimmt die Analyse-Aufgaben von Rieke und sorgt dafür, dass die anderen Vereinsmitglieder weiterhin gut informiert bleiben.

RB Leipzig in Portugal und bevorstehende Herausforderungen

RB Leipzig nutzt die Winterpause für einen Kurztrip nach Portugal, wo sie sich intensiv auf die kommenden Spiele vorbereiten wollen. Am 10. Januar wartet das erste Match nach der Pause: der FC St. Pauli. Ob die Abgänge von Abanoz und Rieke bereits zu einem spürbaren Umbruch führen werden, bleibt abzuwarten.

Es gibt im deutschen Fußball zahlreiche Diskussionen über die Rolle der Sportpsychologie, die in der Regel oft nur in Krisenzeiten thematisiert wird. Matthias Sammer äußerte in einem Podcast, dass sich der deutsche Fußball in einer tiefen Krise befindet. Dabei wird betont, dass die Sportpsychologie im Fußball oft stagnierend wirkt und an veralteten Konzepten festhält. Nur 10% der Vereine in den ersten drei Ligen haben Zugang zu einem Sportpsychologen, viele nur in Teilzeit oder auf Stundenbasis. Unerwartete Aussagen von Managern heben hervor, dass oft ein Spieler einer sportpsychologischen Betreuung vorgezogen wird. Trotz der Integration sportpsychologischer Ausbildung in Trainerlizenzen bleibt das Interesse bei Trainern und Vereinsverantwortlichen begrenzt. Dr. Hans-Dieter Hermann fordert daher einen Paradigmenwechsel.

Die Integration von Sportpsychologen in Nachwuchsleistungszentren wirft zudem Fragen auf. Nur 2-3,5% der jungen Talente schaffen es, den Sprung zum Profifußballer zu realisieren. Eine umfassende Betreuung, die mentale, emotionale und soziale Faktoren einbezieht, könnte hier von entscheidender Bedeutung sein. Die Reflexion über die Rolle der Sportpsychologie deutet auf die Notwendigkeit eines Wandels hin, um im deutschen Fußball zukunftsfähig zu bleiben.

Wie sich Werder Bremen mit diesen Veränderungen und Herausforderungen auseinandersetzen wird, bleibt spannend zu beobachten. Das Augenmerk liegt nun darauf, wie die neuen Trainer im Team agieren und ob die Integration von sportpsychologischen Ansätzen, die bereits zur Diskussion stehen, in die zukünftigen Trainingsstrukturen gefunden wird.