Roßdorfer Schubkarrenrennen feiert 100. Ausgabe mit Rekordteilnehmern!

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Das 100. Roßdorfer Schubkarrenrennen findet am Montag, dem 19.01.2026, in Bruchköbel statt und zieht fast 200 Teilnehmer an.

Das 100. Roßdorfer Schubkarrenrennen findet am Montag, dem 19.01.2026, in Bruchköbel statt und zieht fast 200 Teilnehmer an.
Das 100. Roßdorfer Schubkarrenrennen findet am Montag, dem 19.01.2026, in Bruchköbel statt und zieht fast 200 Teilnehmer an.

Roßdorfer Schubkarrenrennen feiert 100. Ausgabe mit Rekordteilnehmern!

Am Montag steht in Bruchköbel-Roßdorf ein ganz besonderes Ereignis an: Das Roßdorfer Schubkarrenrennen feiert seine 100. Ausgabe. Fast 200 Starterinnen und Starter werden erwartet, doppelt so viele wie üblich. Diese beeindruckende Zahl zeigt, wie sehr das Rennen in der Region hoch im Kurs steht. Die Atmosphäre wird bestimmt von den festlichen Klängen und dem fröhlichen Treiben des Kirchweihfestes, das eine lange Tradition hat.

Die Wurzeln des Schubkarrenrennens reichen bis ins Jahr 1927 zurück, als es im Gasthaus „Zum Löwen“ als Idee zweier Großväter, Herbert und Ludwig Puth, sowie Heinrich Köbel, geboren wurde. Willi Puth, der nach dem Krieg die Tradition fortführte, kann stolz auf eine Veranstaltung blicken, die seitdem ununterbrochen Teil des Roßdorfer Kirchweihfestes ist.

Die Geschichte des Rennens

Ursprünglich von Familienmitgliedern ins Leben gerufen, hat sich das Schubkarrenrennen zu einem bedeutenden Ereignis entwickelt. Die Schubkarren, die beim Rennen zum Einsatz kommen, wiegen 45 Kilogramm und haben ihre Heimat beim Wagenbauer in Erlensee gefunden. Nach dem Tod des ursprünglichen Herstellers übernimmt eine Wagnerei im Odenwald die Wartung. Seit 1969 sind die Modelle zudem für den Wettkampf vereinheitlicht worden.

Der Parcours wurde von 1,2 Kilometer auf 400 Meter verkürzt und verläuft rund um das örtliche Feuerwehrgerätehaus. Der Streckenrekord von 58 Sekunden, aufgestellt von Klaus Hühnert im Jahr 1983, bleibt bis heute unerreicht. Einige Rekordbrecher wie Christian Dreuth, der 54,88 Sekunden erzielte, tragen zur Spannung des Wettkampfes bei. In der Zwischenzeit zieht das Rennen Teilnehmer aus der gesamten Region an, was es zu einem echten Gemeinschaftsereignis macht.

Ein Fest für die ganze Familie

Das Renngeschehen ist nicht nur für Erwachsene gedacht. Auch Kinder kommen auf ihre Kosten: Jüngste berichten mit roten Plastikschubkarren von ihren Erfahrungen auf einem 50-Meter-Kurzparcours. Die Schubkarren-Rennfreunde Roßdorf, mit 140 Mitgliedern, unterstützen die Veranstaltung aktiv und verwenden das Startgeld zur Pflege und dem Nachbau alter Schubkarren.

Besonders auffällig: Gruppen in Kostümen nehmen am Wettbewerb teil. Ein schönes Beispiel ist Monika Flor, die sich als „Sahnehäubchen“ verkleidet hat und mit einem Augenzwinkern über die Herausforderungen des Anstiegs berichtet. Rund 500 Besucher sind für das Rennen und die Feierlichkeiten erwartet.op-online und fr.de berichten über die Vorfreude auf diesen besonderen Tag.

So möchte das Roßdorfer Schubkarrenrennen nicht nur ein lustiges Event sein, sondern auch den Zusammenhalt und die Gemeinschaft in der Region fördern. Und wer weiß – vielleicht wird am Montag ein neuer Rekord aufgestellt!