Georgischer Student Luka Kitia: DAAD-Preis für interreligiösen Dialog!

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Luka Kitia, DAAD-Preisträger der Uni Marburg, setzt sich für interreligiösen Dialog und gesellschaftliche Themen ein.

Luka Kitia, DAAD-Preisträger der Uni Marburg, setzt sich für interreligiösen Dialog und gesellschaftliche Themen ein.
Luka Kitia, DAAD-Preisträger der Uni Marburg, setzt sich für interreligiösen Dialog und gesellschaftliche Themen ein.

Georgischer Student Luka Kitia: DAAD-Preis für interreligiösen Dialog!

In Marburg sorgt ein junger Georgier für Aufsehen. Luka Kitia, 26 Jahre alt, wurde mit dem DAAD-Preis 2025 der Philipps-Universität ausgezeichnet. Und das aus gutem Grund: Dieser Preis ehrt nicht nur herausragende Studienleistungen ausländischer Studierenden, sondern auch ihr besonderes Engagement in der Gesellschaft. Kitia nimmt diesen Preis, der mit 1.000 Euro dotiert ist und von Prof. Dr. Yvonne Zimmermann übergeben wurde, mit großer Aufregung entgegen.

Luka Kitia studiert im zweiten Semester Religionswissenschaft an der Philipps-Universität und hat seinen Bachelor in Vergleichender Kultur- und Religionswissenschaft ebenfalls dort absolviert. Seine wissenschaftliche Arbeit fokussiert sich auf die Verknüpfungen von Religion, Politik und gesellschaftlicher Identität in Georgien. Dabei untersucht er insbesondere die Wechselwirkungen zwischen Religion, Nationalismus und sozialem Wandel. Ein spannendes Thema, das viel Diskussionsstoff bietet!

Engagement für den interreligiösen Dialog

Kitia ist nicht nur ein leidenschaftlicher Studierender, sondern auch ein aktiver Teil seiner Gemeinschaft. Als Gemeindesekretär der Lutherischen Pfarrkirche in Marburg setzt er sich für den interreligiösen Dialog ein. In einer Zeit, in der gesellschaftliche Spannungen oft überhandnehmen, sind solche Initiativen von großer Bedeutung. Interreligiöse Dialoge sind in Deutschland seit den 1950er Jahren institutionalisiert, und Kitia arbeitet intensiv daran, diese Tradition fortzuführen. Laut Das Wissen fördern solche Dialoge nicht nur das friedliche Zusammenleben, sondern helfen auch, Konflikte zu überwinden.

Zusätzlich engagiert sich Kitia im Büro für Chancengleichheit an der Justus-Liebig-Universität Gießen und beteiligt sich an der Veranstaltungsreihe „Solidarity Now! Gemeinsam gegen Antisemitismus“. Im Rahmen dieser Reihe setzt er sich mit der „Georgischen Initiative gegen Antisemitismus“ auseinander, die sich mit der Aufklärung über antisemitische Mythen in sozialen Medien beschäftigt.

Ein Blick in die Zukunft

Im September 2025 wird Luka Kitia an einem internationalen Workshop teilnehmen, der sich mit Themen wie Religion, Umweltschutz und Krieg im Kontext der Schwarzmeerregion im Anthropozän befasst. Diese Gelegenheit wird nicht nur seine akademischen Interessen weiter beflügeln, sondern auch seinen interkulturellen Austausch fördern, was im Einklang mit den Zielen des DAAD-Preises steht.

Es ist beeindruckend zu sehen, wie Luka Kitia mit seinem Engagement nicht nur für seinen eigenen Lebensweg, sondern auch für das Zusammenleben in einer multikulturellen Gesellschaft ein gutes Händchen hat. Seine Arbeit in Marburg ist eine inspirierende Erinnerung daran, wie wichtig der interreligiöse Dialog heute mehr denn je ist.