Silvesteralarm in Frankfurt: Über 550 Einsätze und Angriffe auf Retter!
Offenbach erlebte eine ruhige Silvesternacht 2024/2025 mit wenigen Einsätzen, während Frankfurt stark beansprucht wurde.

Silvesteralarm in Frankfurt: Über 550 Einsätze und Angriffe auf Retter!
In der Silvesternacht 2024/2025 ging es in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet rundherum hoch her. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst verzeichneten eine Welle an Einsätzen, die die Nacht zur einsatzstärksten des Jahres machten. Wie fr.de berichtet, beliefen sich die Notrufe zwischen 19:00 Uhr und 6:00 Uhr auf insgesamt 555 – ein Anstieg im Vergleich zum Vorjahr.
Besonders zwischen Mitternacht und 2:00 Uhr führten die Feierlichkeiten zu einem regelrechten Ansturm auf den Rettungsdienst, wobei 135 Brände registriert wurden. Der Großteil der Einsätze drehte sich um kleinere Brände, verursacht durch Papierkörbe, Müllbehälter und Altkleidungscontainer. Glücklicherweise konnten die Feuerwehrleute die gefürchteten größeren Brände durch schnelles Eingreifen eindämmen. Es brannte zwar auf Balkonen in Schwanheim, Bornheim, Frankfurter Berg und Praunheim, doch eine Ausbreitung auf Wohnungen konnte verhindert werden.
Angriffe auf Rettungskräfte und Besorgniserregende Vorfälle
Ein dunkler Schatten legte sich jedoch über die Feierlichkeiten: Die Rettungskräfte wurden mehrfach mit Feuerwerkskörpern beschossen, darunter ein Vorfall, bei dem ein Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes verletzt wurde. Die Einsatzkräfte hatten neben den Bränden auch mit medizinischen Notfällen, insbesondere durch Alkohol, und chirurgischen Verletzungen zu kämpfen. Laut n-tv.de waren auch einige hilflose Personen zu versorgen, während die Wasserrettung auf dem Main durch die DLRG und die Feuerwehr gesichert wurde.
Nicht nur in Frankfurt, sondern auch in anderen Städten Deutschlands mussten Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste starke Einsätze leisten. Wie auf br.de berichtet wird, kam es in Berlin zu Hunderten von Festnahmen und mehrere Angriffe auf Rettungskräfte in verschiedenen Städten des Landes. Tragischerweise gab es auch tödliche Unfälle mit Pyrotechnik, darunter zwei junge Männer in Bielefeld, die durch selbstgebaute Feuerwerkskörper starben.
Eine insgesamt friedliche Bilanz
In der Polizeibilanz für Hessen heben die Beamten hervor, dass die Silvesternacht insgesamt friedlicher verlief als in den Vorjahren. In Offenbach gab es zwar einige brennende Mülltonnen und vorsichtige Böllerwürfe, doch schwere Verletzungen blieben aus. Auch in Egelsbach, wo eine Garage in Flammen aufging, waren die Folgen glücklicherweise nicht gravierend. Ein Kellerbrand in Kassel forderte zwar einige Verletzte, doch der Hintergrund bleibt unklar.
Abschließend lässt sich sagen, dass trotz der Herausforderungen, die die Silvesternacht brachte, die Rettungsdienste und Feuerwehren auf den Großteil der Einsätze gut vorbereitet waren. Ein positives Fazit für die Rhein-Metropole, die mit einem bunten Feuerwerk ins neue Jahr startete, auch wenn die Umstände manchmal ernster waren als erhofft.