Vegane Gaumenfreuden: Sechs-Gänge-Menü begeistert im Schaumburger Ritter!

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Küchenchef Stephan Kehlenbeck testet erstmals ein veganes Sechs-Gänge-Menü im „Schaumburger Ritter“ am Welt-Vegantag.

Küchenchef Stephan Kehlenbeck testet erstmals ein veganes Sechs-Gänge-Menü im „Schaumburger Ritter“ am Welt-Vegantag.
Küchenchef Stephan Kehlenbeck testet erstmals ein veganes Sechs-Gänge-Menü im „Schaumburger Ritter“ am Welt-Vegantag.

Vegane Gaumenfreuden: Sechs-Gänge-Menü begeistert im Schaumburger Ritter!

In Köln dreht sich in letzter Zeit alles um die vegane Küche, und das ganz besonders im „Schaumburger Ritter“. Chefkoch Stephan Kehlenbeck hat bilanziert, dass der 1. November, der Welt-Vegantag, eine spannende Premiere für sein veganes Sechs-Gänge-Menü war. Die Tische waren zwar am Mittag leer, doch abends konnten 14 Gäste aus Hannover und Münster die kreative Küche genießen. Parallel fanden in der stimmigen Atmosphäre ein Whiskytasting und ein Ritteressen für 60 Personen statt.

Kehlenbeck hat sich einer besonderen Herausforderung gestellt: Die gesamte Speisekarte vermeidet tierische Produkte, sogar in der Zubereitung von Butter, Honig und Gelatine. Diese Abkehr von traditionellen Zutaten eröffnet neue kreative Horizonte in der Küche und ermöglicht es, die Aromen der pflanzlichen Zutaten voll zur Geltung zu bringen.

Ein Blick ins Menü

Das vegane Menü ist nicht nur eine Zusammenstellung von Gerichten – es ist ein Erlebnis für die Sinne. Bei diesem Probelauf diente eine Auswahl an köstlichen Speisen, darunter:

  • Süßkartoffeldip mit Brot
  • Gefüllte Peperoni, Tomate und Kürbis mit Couscous
  • „Herbstwald“ mit Pilzen, roter Beetemus und eingelegten Walnüssen
  • Sorbet aus Rote Beete, gewürzt mit Ingwer
  • Gelbe Tomatensuppe mit Hafermilch
  • Auberginencrostini
  • Linsenfalafel mit Gurken-Fenchelsalat, Feigensenf und Aprikosenchutney
  • Zweierlei Spargel mit Sobanudeln
  • Gemüse-Reisblattlasagne

Von den Zutaten bis zur Zubereitung ist alles auf Nachhaltigkeit ausgelegt: Regionale Produkte aus Garten, Feld und Wald kommen auf die Teller – vegane Käsealternativen bleiben dabei außen vor.

Nachhaltigkeit und Genuss

Das Augenmerk liegt nicht nur auf dem Geschmack, sondern auch auf einem bewussten Lebensstil. Die vegane Michelin-Küche gewinnt zunehmend an Beliebtheit, besonders bei Millennials und der Generation Z. Immer mehr Michelin-Restaurants setzen auf pflanzenbasierte Konzepte, die sowohl geschmacklich überzeugen als auch umweltfreundlich sind. Laut Techzeitgeist fördern diese Konzepte nicht nur den bewussten Konsum, sondern minimieren auch die CO2-Emissionen durch kreative Verwendung von Zutaten und Rüstabfällen. So zeigen aktuelle Studien, dass pflanzenbasierte Menüs bis zu 50% weniger Emissionen verursachen als traditionelle.

Die Küche im „Schaumburger Ritter“ könnte also einer breiteren Bewegung in der Gastronomie folgen, die sowohl geschmacklich als auch ökologisch neue Maßstäbe setzen will.

Einblicke in die Zukunft

Nachdem die erste Runde des veganen Menüs erfolgreich abgeschlossen wurde, plant Kehlenbeck, die vegane Küche weiter auszubauen. Mit dem Ziel, Küchenroutine zu gewinnen und neue Rezepte auszuprobieren, ist die Nachfrage nach den pflanzlichen Optionen im Restaurant deutlich spürbar. Die kreative Herausforderung wird nicht nur als Testlauf gesehen, sondern als Sprungbrett für ein nachhaltiges und genussvolles Speiseerlebnis in der Region.

Das „Schaumburger Ritter“ bleibt mit dieser innovativen Ausrichtung Teil eines wachstumsstarken Sektors der Gastronomie, der zukünftig noch mehr Gäste an die pflanzenbasierte Küche heranführen könnte. Schließlich geht der Trend in Richtung einer feinen Küche, die sowohl den Gaumen erfreut als auch Umweltbelastungen minimiert – ein neues Kapitel im Genuss für die Generation von heute.