Ernährungsgipfel in Verden: Gemeinsam zu regionalen Genuss-Highlights!

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Ernährungsgipfel in Verden: "kleVer essen" fördert regionale Lebensmittel bis 2026. Austausch für nachhaltige Ernährung und Gesundheit.

Ernährungsgipfel in Verden: "kleVer essen" fördert regionale Lebensmittel bis 2026. Austausch für nachhaltige Ernährung und Gesundheit.
Ernährungsgipfel in Verden: "kleVer essen" fördert regionale Lebensmittel bis 2026. Austausch für nachhaltige Ernährung und Gesundheit.

Ernährungsgipfel in Verden: Gemeinsam zu regionalen Genuss-Highlights!

In Verden hat der erste Ernährungsgipfel unter dem Motto „kleVer essen: Klimafreundlich, Fair, Gemeinsam“ stattgefunden. Dieser spannende Event, organisiert von der „kleVer“-Klimaschutzagentur, der Stadt Verden und der Gemeinde Dörverden, wurde am Montagabend in der Oberschule Verdener Campus veranstaltet. Ziel des Projektes „kleVer essen“ ist es, bis Ende 2026 ein Netzwerk für nachhaltige Ernährung aufzubauen und regionale Erzeuger zu stärken, wie kreiszeitung.de berichtet.

Die Bedeutung der Ernährung für Gesundheit und Umwelt wurde von Bürgermeister Lutz Brockmann hervorgehoben. Er betonte die Notwendigkeit, die Bevölkerung in die Entwicklung eines gesunden und klimafreundlichen Ernährungssystems einzubeziehen. Außerdem wurde in der Veranstaltung auf die Projektziele eingegangen, die unter anderem den Aufbau eines Netzwerks zur Unterstützung von regionalen Erzeugern sowie die Förderung von Lernorten und Bildungsangeboten beinhalten.

Initiativen für regionale Lebensmittel

Lea Unterholzner stellte die Projektziele vor und erläuterte, dass man auch den Absatz von regional erzeugten Lebensmitteln in der Gemeinschaftsverpflegung steigern möchte. Ein innovativer Ansatz wurde von Nils Marscheider aus Oldenburg vorgestellt, der erläuterte, wie die dortige Ernährungsstrategie auf weniger Fleisch und einen höheren Gemüse- sowie Bioanteil in der Schulverpflegung abzielt.

Ein weiteres Highlight des Abends war das Projekt „Vom Korn zum Brot“, das von Antje Radcke von der Bio-Bäckerei Harzbrot eG vorgestellt wurde. Diese Genossenschaft hat sich zum Ziel gesetzt, regionales Getreide zu vermarkten und bietet mittlerweile 27 verschiedene Produkte an. Mit 250 Mitgliedern und einem Kapital von 170.000 Euro betreibt die Bäckerei bereits 21 Verkaufsstellen.

  • Beispiele erfolgreicher Initiativen:
    • Ackerschule der Grundschule Walle
    • Samtgemeinde Thedinghausen, die frisches Mensaessen in Bioqualität anbietet

Eine besonders liebevolle Note kam von der Schülerfirma „Esskultur“ der Oberschule, die ein bioregionales Buffet vorbereitet hatte, das die Teilnehmer begeisterte.

Dieses Event zeigt eindrücklich, dass in der Region viel für eine gesunde, nachhaltige Ernährung getan wird. Die Unterstützung durch die Robert Bosch Stiftung bis Dezember 2026 sorgt dafür, dass die besten Ideen und Konzepte auch weiterhin umgesetzt werden können, um die Menschen für regionale Produkte zu begeistern. Der Austausch zwischen Interessierten war dabei ein wichtiger Bestandteil des Abends.