Es ist schon eine schöne Tradition, die sich die Jugendfußballer von Blau-Weiß Fuhlenbrock über die Jahre aufgebaut haben. Jedes Jahr zur Osterzeit pilgern sie nach Lloret de Mar, einem beliebten Reiseziel an der Costa Brava in Spanien. In diesem Jahr macht eine fast 50-köpfige Delegation die Reise, um an der renommierten Copa Costa Brava teilzunehmen. Diese Veranstaltung vereint Fußball und Entspannung und lädt die Teilnehmer dazu ein, die frühlingshaften Temperaturen und die traumhafte Atmosphäre zu genießen.
Die B- und A-Jugendlichen des Vereins brauchen sich nicht nur um ihre sportlichen Ambitionen kümmern; für viele von ihnen ist es auch eine kleine Traumreise. Der 28-jährige Steffen Ludwig, Hauptorganisator und Mitglied des Jugendvorstands, hat viel Zeit und Mühe in die Planung gesteckt. Die Fuhlenbrocker haben bereits zum achten Mal an dieser Reise teilgenommen, und ursprünglich startete die Gruppe lediglich mit einer B-Jugend-Mannschaft. Mittlerweile sind es immerhin bis zu fünf Teams, die nun die Gelegenheit wahrnehmen, sich in spannenden Matches zu messen.
Kicken und gemütlich sein
Die Teilnahme bringt auch mit sich, dass die Jugendlichen gegen verschiedenste Teams antreten. Dieses Mal traf die B-Jugend unter anderem auf ein irisches Team – eine spannende Herausforderung! Neben den Wettbewerben sammeln die begeisterten Kicker Wimpel von ihren Gegnern als schöne Erinnerung. Immerhin umfasst das Programm nicht nur fünf Partien, sondern auch eine fünftägige Freizeit, in welcher die Teilnehmer das heimische Stadion gegen den Strand und die Sonne eintauschen können.
Wie kommt man dort hin? Ganz einfach: mit einer 18-stündigen Busfahrt, die sicherlich auch für ihre eigenen Erlebnisse sorgen wird. Die Organisatoren sind darauf bedacht, dass alle Teams im selben Hotel untergebracht sind, sodass man auch außerhalb der Spiele Zeit miteinander verbringen kann. Das lässt schon Vorfreude auf die abendlichen Karaoke-Sessions aufkommen, bei denen sicher so manche Stimme erklingen wird.
Unterstützung und Gemeinschaftsgeist
Die Kosten für die Reise werden üblicherweise von den Familien der Teilnehmer getragen, während der Verein lediglich die Meldegebühren übernimmt. Um sicherzustellen, dass auch finanziell schwächere Teilnehmer die Möglichkeit haben, dabei zu sein, unterstützt die Ernst-Löchelt-Stiftung die Reise mit Förderungen. Dies verdeutlicht den Gemeinschaftsgeist, der in dieser Reise steckt – eine wertvolle Erfahrung für die Jugendlichen, die nicht nur den Sport, sondern auch Freundschaften und Teamgeist stärkt.
Bislang haben die Organisatoren keine negativen Erfahrungen gemacht und sind zuversichtlich, dass die Tradition auch in den kommenden Jahren fortgeführt werden kann. Dies zeigt, wie wichtig der Fußball für die Gemeinschaft dieser Jugendlichen ist und wie stark die Bindung zum Verein bleibt, wenn sie sich auf solche Reisen begeben.