All-You-Can-Eat für Fleischliebhaber: Ein Abend im Rodizio-Restaurant!

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Ein Blick auf den Fleischkonsum in Deutschland: Trendwechsel, Restaurantbesuche und die Beliebtheit von Steakvariationen.

Ein Blick auf den Fleischkonsum in Deutschland: Trendwechsel, Restaurantbesuche und die Beliebtheit von Steakvariationen.
Ein Blick auf den Fleischkonsum in Deutschland: Trendwechsel, Restaurantbesuche und die Beliebtheit von Steakvariationen.

All-You-Can-Eat für Fleischliebhaber: Ein Abend im Rodizio-Restaurant!

Die Liebe zum Fleisch blüht in Köln – und das nicht nur aus kulinarischer Sicht. Die aktuelle Begeisterung für preiswerte Steaks und deftige Fleischgerichte spiegelt sich sowohl in den Restaurantbesuchen als auch in den alltäglichen Essgewohnheiten der Deutschen wider. Mitten im Geschehen ist das Rodizio-Restaurant im Prenzlauer Berg, wo ein „All you can eat“-Angebot mit zehn verschiedenen Fleischsorten, darunter Rind und Huhn, geboten wird. Die Gäste sitzen an langen Tischen, während die Atmosphäre ausgelassen und laut ist, begleitet von einem hohen Bierkonsum.

Besonders Männer zwischen 20 und 70 Jahren zeigen großes Interesse und kommen oft in Gruppen. Das Restaurant bietet eine breite Auswahl an Angeboten, wie die Möglichkeit, das Fleisch in drei verschiedenen Garstufen zu bestellen: „medium – rosa“, „rare – blutig gegrillt“ oder „well done – durchgegrillt“. Zudem werden alle Steakspezialitäten mit einer Salatbouquette serviert, begleitet von Beilagen wie mexikanischem Reis oder Rosmarinkartoffeln. Ein erfreulicher Bonus sind die hausgemachten Buttervariationen, die zusätzlich für Geschmack sorgen.

Wachstum des Fleischkonsums

Interessant ist der allgemeine Trend hinsichtlich des Fleischkonsums in Deutschland. Im Durchschnitt vertilgt jeder Deutsche rund 53 Kilogramm Fleisch pro Jahr. Besonders beliebt ist Geflügel mit 14 Kilogramm, während Rind- und Kalbfleisch etwa neun Kilogramm ausmachen. Interessanterweise hat der gesamte Fleischkonsum in den letzten Jahren leicht abgenommen, was durch ein zunehmendes Interesse an vegetarischen und veganen Ernährungsweisen begleitet wird. Rund 8,4 Millionen Menschen in Deutschland bezeichnen sich als Vegetarier und etwa 1,47 Millionen leben vegan. Der Zusatz „da liegt was an“ trifft es gut, denn das Bewusstsein für Fleischkonsum und die steigende Nachfrage nach Alternativen spielen eine gewichtige Rolle im Ernährungstrend.

Auf der anderen Seite bedeutet dies nicht das Ende für die Fleischbranche. Über 1.500 Betriebe sind in Deutschland in der fleischverarbeitenden Industrie tätig, die jährlich etwa 50 Milliarden Euro Umsatz generiert. Dabei erzielen Discounter wie Aldi und Lidl die höchsten Umsätze mit Fleisch, gefolgt von großen Lebensmittelketten wie Edeka und Rewe. In der Branche dominieren kleine und mittlere Betriebe, von denen viele weniger als 100 Mitarbeiter beschäftigen.

Leichter Rückgang und Exportüberschüsse

Obwohl die Häufigkeit des Fleischkonsums tendenziell abnimmt, bleibt der Selbstversorgungsgrad von Fleisch in Deutschland deutlich über 100 Prozent, was zu Exportüberschüssen führt. Die großen Schlachtbetriebe, wie die Tönnies-Gruppe, führen das Umsatzranking an und zeigen, wie die deutsche Fleischbranche international an Wettbewerbsfähigkeit gewonnen hat. Dennoch betont der Trend zu alternativen Fleischersatzprodukten, dass viele Verbraucher offene Augen für neue Ernährungsmöglichkeiten haben.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass trotz der steigenden Anzahl an Vegetariern und Veganern das Interesse an Fleischgerichten ungebrochen bleibt. Restaurants wie das Rodizio im Prenzlauer Berg zeugen davon, dass die Liebe zu einem saftigen Steak weiterhin hautnah und genussvoll ausgelebt wird. Wer in Köln ein gutes Geschäft mit Fleisch machen möchte, hat nach wie vor gute Chancen – auch wenn sich die Essgewohnheiten unserer Gesellschaft ändern.