133 Millionen Euro für Euskirchen: Ein großer Schritt zur besseren Infrastruktur!

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Euskirchen erhält 26,6 Millionen Euro aus dem NRW-Plan für Infrastruktur, um Schulen und Straßen zu modernisieren und Investitionen zu steigern.

Euskirchen erhält 26,6 Millionen Euro aus dem NRW-Plan für Infrastruktur, um Schulen und Straßen zu modernisieren und Investitionen zu steigern.
Euskirchen erhält 26,6 Millionen Euro aus dem NRW-Plan für Infrastruktur, um Schulen und Straßen zu modernisieren und Investitionen zu steigern.

133 Millionen Euro für Euskirchen: Ein großer Schritt zur besseren Infrastruktur!

Heute wurde in Düsseldorf ein bedeutsames Ereignis gefeiert: Der „NRW-Plan für gute Infrastruktur“ kommt auf die Agenda, und dabei dürfen die Kommunen im Kreis Euskirchen auf eine großzügige finanzielle Unterstützung hoffen. Knapp 133 Millionen Euro werden in den nächsten zwölf Jahren an elf Kommunen sowie die Kreisverwaltung Euskirchen verteilt. Das haben Klaus Voussem von der CDU und Martin Metz von den Grünen in einer gemeinsamen Erklärung hervorgehoben. Sie betonten, wie wichtig diese Mittel für lokale Investitionen sind und dass sie in Einrichtungen wie Schulen und Kitas, sowie in die Verbesserung von Straßen und Radwegen fließen werden.

Ingo Pfennings (CDU) begrüßte den Plan als ein starkes Signal für die Region und lobte die unbürokratische Mittelverteilung. Während einige Politiker die Zukunft der Region optimistisch betrachten, äußerte Emmanuel Kunz (SPD), der neue Bürgermeister von Kall, Bedenken: „Die Gelder werden die strukturelle Unterfinanzierung der Kommunen nicht lösen.“ Kall erhält 5,6 Millionen Euro, was weniger als ein Prozent des Haushaltsvolumens von über 50 Millionen Euro ausmacht. Alfred Jaax, vom Büro des Euskirchener Bürgermeisters, bemerkte ebenfalls, dass die 26,6 Millionen Euro für Euskirchen nicht ausreichen, um die prekäre Finanzlage zu verbessern.

Investitionen für die Zukunft

Landrat Markus Ramers (SPD) kritisierte die unzureichenden Mittel, die von der Landesregierung bereitgestellt werden, und forderte mehr Unterstützung. Er wies darauf hin, dass 80 Prozent der öffentlichen Investitionen von Städten und Gemeinden ausgehen. Der gesamte NRW-Plan sieht Investitionen von 31,2 Milliarden Euro vor, wobei 21,3 Milliarden Euro direkt an die Kommunen fließen. Ein guter Schritt, doch die Verteilung der Mittel ist entscheidend.

Die geplanten Mittel für die Kommunen im Kreis Euskirchen sind wie folgt:

Gemeinde Betrag (in Millionen Euro)
Bad Münstereifel 10,3
Blankenheim 6,9
Dahlem 3,9
Euskirchen 26,6
Hellenthal 6
Kall 5,6
Mechernich 14,4
Nettersheim 5,5
Schleiden 8,1
Weilerswist 8,4
Zülpich 10,6
Kreisverwaltung Euskirchen 26,6

Der Rahmen des Plans

Der NRW-Plan ist das größte Infrastruktur- und Investitionsprogramm in der Geschichte des Bundeslandes. Ministerpräsident Hendrik Wüst und seine Minister haben am 21. Oktober 2025 vorgestellt, dass 5 Milliarden Euro in Kitas und Schulen fließen. Die Mittel für die energetische Sanierung könnten ebenfalls entscheidend für den Klimaschutz sein, wo 2 Milliarden Euro bereitgestellt werden. Die Finanzierung erfolgt durch verschiedene Quellen, darunter ein Infrastruktursondervermögen in Höhe von 21,1 Milliarden Euro.

Die Umsetzung des Plans wird dafür sorgen, dass auch soziale Infrastrukturen gestärkt werden und die Lebensqualität in den Kommunen verbessert wird. Doch trotz dieser Anstrengungen bleibt es abzuwarten, ob diese Maßnahmen ausreichen werden, um die grundsätzlichen Herausforderungen zu bewältigen, vor denen viele Kommunen stehen. Das sorgt für spannende Zeiten für die Region Euskirchen.

Köln und NRW haben sich immer wieder als Innovationsstandorte profiliert, und mit der konkreten finanziellen Unterstützung könnte es demnächst besser aussehen. Doch es bleibt zu klären, ob alle involvierten Stadtverwaltungsebenen diese Riesenaufgaben bewältigen können. Die Herausforderungen sind klar, aber die Zukunft ist vielleicht auch noch ein Stück heller geworden. Der Kölner Stadt-Anzeiger und der NRW Finanzverwaltung berichten weiter über die Entwicklungen in diesem Bereich.