Einbruch in Hamm: Schmuckdiebe über Badezimmerfenster entkommen!

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Unbekannte Täter brachen in ein Einfamilienhaus in Hamm ein, entwendeten Schmuck. Hinweise an die Polizei erbeten.

Unbekannte Täter brachen in ein Einfamilienhaus in Hamm ein, entwendeten Schmuck. Hinweise an die Polizei erbeten.
Unbekannte Täter brachen in ein Einfamilienhaus in Hamm ein, entwendeten Schmuck. Hinweise an die Polizei erbeten.

Einbruch in Hamm: Schmuckdiebe über Badezimmerfenster entkommen!

In der Dämmerung des 17. Januars 2026 wurde ein Einfamilienhaus in Hamm-Süden Opfer eines Einbruchs, der zwischen 17:40 Uhr und 19:40 Uhr stattfand. Unbekannte Täter verschafften sich Zugang zu dem Anwesen in der Straße Am Hülsenbusch, indem sie ein rückwärtiges Badezimmerfenster aufbrachen. Während ihrer Suche in den Räumlichkeiten konnten die Einbrecher Schmuck entwenden, doch darüber hinaus sind derzeit keine weiteren Angaben über gestohlenes Diebesgut bekannt. Nach erfolgreichem Diebstahl flüchteten die Täter unerkannt.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Hinweise. Wer etwas Verdächtiges beobachtet hat oder Informationen zu den Tatverdächtigen liefern kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 02381 916-0 oder per E-Mail an hinweise.hamm@polizei.nrw.de zu melden. Der Vorfall könnte einen ernsthaften Anstoß zur Diskussion über die Sicherheit in der Nachbarschaft geben.

Einbruchsdynamik in Deutschland

Leider sind Wohnungseinbrüche kein Einzelfall. Laut aktuellen Statistiken ist der Einbruch in Wohnhäuser eine der häufigsten Delikte in Deutschland. Im Jahr 2023 wurden landesweit rund 119.000 Diebstähle verzeichnet, von denen 77.800 als Wohnungseinbruchdiebstähle klassifiziert wurden. Dies bedeutet einen signifikanten Anstieg nach den Corona-Lockdowns, wobei die Fallzahlen den höchsten Stand seit 2019 erreicht haben, allerdings immer noch über 50 Prozent niedriger sind als im Rekordjahr 2015.

Besonders das städtische Umfeld ist stark betroffen – hier ist das Risiko, Opfer eines Einbruchs zu werden, deutlich erhöht. Städte wie Bremen, Berlin und Hamburg führen die Liste der Einbruchsstatistiken an, während Bayern als das Bundesland mit den geringsten Einbruchszahlen gilt. Mülheim an der Ruhr verzeichnete 2023 die höchste Einbruchsrate mit 283 Fällen pro 100.000 Einwohner, im Vergleich dazu hat die Stadt Fürth die niedrigste Rate mit lediglich 33 Fällen.

Folgen für die Betroffenen

Die Auswirkungen eines Einbruchs sind vielfältig und reichen über den materiellen Schaden hinaus. Neben dem Verlust von Wertgegenständen leiden viele Opfer unter dem Verlust ihrer Privatsphäre und einem geschädigten Sicherheitsgefühl. Psychische Belastungen sind häufige Folgen dieser belastenden Ereignisse. Die Polizei führt an, dass die Aufklärungsquote bei Wohnungseinbruchdiebstählen 2023 nur bei 14,9 Prozent lag, was die Verunsicherung unter den Bürgern weiter erhöhen könnte.

Die ermittelnden Behörden haben im vergangen Jahr über 9.890 Tatverdächtige registriert, wobei ein erhöhter Anteil von 42,9 Prozent bei aufgeklärten Fällen ausländischer Herkunft war. Diese Aspekte unterstreichen, wie wichtig es ist, in der Nachbarschaft ein Auge auf verdächtige Aktivitäten zu haben und sich gegenseitig zu unterstützen.