Kuper in Israel: Gedenken und Bildung im Kampf gegen Antisemitismus

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André Kuper, Präsident des Landtags NRW, besucht Yad Vashem, setzt sich für Bildung und Gedenken an den Holocaust ein.

André Kuper, Präsident des Landtags NRW, besucht Yad Vashem, setzt sich für Bildung und Gedenken an den Holocaust ein.
André Kuper, Präsident des Landtags NRW, besucht Yad Vashem, setzt sich für Bildung und Gedenken an den Holocaust ein.

Kuper in Israel: Gedenken und Bildung im Kampf gegen Antisemitismus

Am 31. Oktober 2025 besuchte André Kuper, der Präsident des Landtags Nordrhein-Westfalen, die bedeutende Gedenkstätte Yad Vashem in Israel. Dies geschah im Rahmen seiner viertägigen Delegationsreise, die auch die palästinensischen Gebiete umfasst. An diesem bewegenden Tag legte Kuper einen Kranz nieder, um den Opfern des Holocaust zu gedenken und setzte sich zudem für die Eröffnung einer Bildungsstätte von Yad Vashem in seinem Bundesland ein. Zusammen mit Dani Dayan, dem Vorsitzenden von Yad Vashem, besprach er wichtige Aspekte der Erinnerungskultur und der Bildung in Bezug auf den Holocaust.

Kuper äußerte sich positiv zur Unterstützung der Initiative, die vom Land Nordrhein-Westfalen sowie von verschiedenen Religionsgemeinschaften und gesellschaftlichen Verbänden getragen wird. Ziel dieser Initiative ist die Bekämpfung des Antisemitismus, was gerade in der heutigen Zeit von großer Bedeutung ist. Sylvia Löhrmann, die Beauftragte des Landes für Antisemitismusbekämpfung, trägt wesentlich zur Wahrnehmung dieser Herausforderungen bei.

Fortsetzung der Delegationsreise

Die Reise der Delegation, zu der auch die Präsidentin des Verfassungsgerichtshofs NRW, Professorin Dauner-Lieb, gehört, führt sie in den nächsten Tagen weiter in die palästinensischen Gebiete. Geplant sind mehrere wichtige Besuche, unter anderem im christlichen Dorf Taybeh im Westjordanland, wo die Delegation die aktuelle Situation vor Ort kennenlernen möchte. Zudem wird ein Austausch mit jungen Freiwilligen von Aktion Sühnezeichen / Friedensdienste stattfinden, der auf Völkerverständigung abzielt.

Ein besonders ergreifender Halt der Reise wird der Besuch des Kibbutz Be’eri sein, der am 7. Oktober 2023 von einem Terroranschlag betroffen war. Hier wird es die Möglichkeit geben, mit ehemaligen Geiseln und Angehörigen von Opfern ins Gespräch zu kommen. Ein stilles Gedenken wird zudem den Opfern des Anschlags auf dem Nova Music Festival gewidmet sein.

Erinnerung und Unterstützung

Der Aufruf zur Erinnerung an den Holocaust ist in Anbetracht des ansteigenden Antisemitismus besonders wichtig. Auf der Webseite von Vision for Israel wird betont, wie essenziell es ist, die Wahrheit über den Holocaust zu verbreiten und für den Schutz des jüdischen Volkes sowie des Staates Israel einzutreten. Die Ermutigung zu persönlichen Engagements und Veränderungen in Gesellschaft und Beruf wird regelmäßig angesprochen. Ein wertvoller Ansatz zur Unterstützung ist der Kontakt zu Holocaust-Überlebenden, deren Geschichten gehört werden sollten, um das kollektive Gedächtnis lebendig zu halten.

Zugleich ist es notwendig, in diesen schwierigen Zeiten solidarisch zu sein und praktische Unterstützung anzubieten. Verschiedene Organisationen setzen sich dafür ein, Holocaust-Überlebende durch Veranstaltungen und finanzielle Unterstützung zu unterstützen. Hierbei wird nicht nur an die Vergangenheit erinnert, sondern auch die gegenwärtigen Herausforderungen thematisiert, die viele dieser Überlebenden tagtäglich erleben.

In der Kombination der Erlebnisse und Gespräche auf dieser Delegationsreise wird deutlich, dass die Erinnerung an die Vergangenheit und das Einstehen gegen Antisemitismus auch heute unverzichtbar sind.