Neues Bürgermeister-Trio in Rhein-Erft: Herausforderungen und Chancen!

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Neue Bürgermeister Thomas Jurczyk, Marc Prokop und Uwe Tietz treten in Kerpen, Brühl und Frechen ihre Ämter an.

Neue Bürgermeister Thomas Jurczyk, Marc Prokop und Uwe Tietz treten in Kerpen, Brühl und Frechen ihre Ämter an.
Neue Bürgermeister Thomas Jurczyk, Marc Prokop und Uwe Tietz treten in Kerpen, Brühl und Frechen ihre Ämter an.

Neues Bürgermeister-Trio in Rhein-Erft: Herausforderungen und Chancen!

In der ersten Novemberwoche freuen sich die neuen Bürgermeister von Kerpen, Brühl und Frechen auf ihre Amtszeiten. Thomas Jurczyk (SPD), Marc Prokop (CDU) und Uwe Tietz (SPD) haben bereits ihre Büros bezogen und beginnen mit den ersten Schritten in ihren neuen Rollen. ksta.de berichtet von der Vorfreude und dem Respekt, die die neuen Amtsinhaber für ihre Herausforderungen empfinden.

Marc Prokop, der erst vor Kurzem in seine Funktion eingeführt wurde, bleibt weiterhin mit der Technischen Hochschule Köln in Kontakt, insbesondere im Rahmen des Projekts „Fit for Invest“. Er hat sich entschlossen, täglich im Rathaus zu arbeiten, um die Verwaltung besser kennenzulernen, wobei sein Vorgänger Dieter Freytag ihm auf wertvolle Weise das nötige Rüstzeug für die neue Herausforderung mitgibt. Thomas Jurczyk hingegen räumt bereits sein Büro in der Bundeswehr-Dienststelle und hat seine Ausstattung zusammengestellt, um schnellstmöglich ins Geschehen einzugreifen.

Emotionale Abschiede und familiäre Unterstützung

Uwe Tietz hat ein bewegendes Kapitel in seinem Leben abgeschlossen, nachdem er mehr als 30 Jahre in seiner Dienststelle gearbeitet hat. „Ich spüre eine hohe Erwartungshaltung in der Bevölkerung“, sagt Tietz, der klar erkennt, dass die Kassen der Stadt angespannt sind und Personal fehlt. Er plant ein erstes Treffen mit dem Verwaltungsvorstand, um die anstehenden Herausforderungen anzugehen, und hat sich bereits mit seiner Vorgängerin Susanne Stupp ausgetauscht.

Familie spielt für die neuen Bürgermeister eine entscheidende Rolle. Prokop betont, wie wichtig seine Frau in seiner 37-jährigen Ehe und seine Kinder für den neuen Lebensabschnitt sind. Jurczyk und Tietz heben die Bedeutung der Familie hervor und stellen fest, dass die Kombination aus Job und Privatleben durchaus herausfordernd sein kann. Natürlich vermissen sie auch ihre persönlichen Freuden: Prokop seinen Hund, Jurczyk seine Familie und Tietz die Zeit, die er oft mit Fußballschauen verbracht hat.

Herausforderungen und Lösungen

Die Bürgermeister stehen einer Vielzahl von Herausforderungen gegenüber. Prokop sieht die Haushaltsplanung als größte Hürde, während Jurczyk besorgt über die Zunahme der AfD-Stadtverordneten ist. Tietz, der sich dem Neutralitätsgebot verpflichtet fühlt, möchte mit allen Parteien im Dialog stehen. Gleichzeitig sind die neuen Amtsinhaber entschlossen, die Kommunikation zwischen Politik, Verwaltung und Bürgerschaft zu verbessern.

Jurczyk möchte das Mindset in der Verwaltung ändern und die Menschen mitnehmen, während Prokop den Mitarbeiter:innen mehr Wertschätzung entgegenbringen will. All dies geschieht vor dem Hintergrund bedenklicher Anfeindungen im Wahlkampf, über die Tietz berichtet und die Prokop mit eigenen Erfahrungen, wie beispielsweise zerstochenen Autoreifen, untermauert. Eins ist sicher: Die neuen Bürgermeister sind gut vorbereitet, um die Herausforderungen anzupacken und mit Elan in ihre Ämter zu starten.

Abschließend bleibt festzuhalten, dass die Freude über die neuen Funktionen groß ist. Sie laden die Bürger:innen ein, gemeinsame Wege zu gehen und die Entwicklung der Städte aktiv mitzugestalten. Jeder Bürgermeister bringt seine eigene Sichtweise und individuelle Stärken in die Aufgabe ein, was eine spannende Zeit für die Region verspricht.