Egon Perschk ist neuer Bürgermeister von Glücksburg – was jetzt kommt!

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Egon Perschk gewinnt die Bürgermeisterwahl in Glücksburg am 9. November 2025 und plant bürgernahe Stadtpolitik.

Egon Perschk gewinnt die Bürgermeisterwahl in Glücksburg am 9. November 2025 und plant bürgernahe Stadtpolitik.
Egon Perschk gewinnt die Bürgermeisterwahl in Glücksburg am 9. November 2025 und plant bürgernahe Stadtpolitik.

Egon Perschk ist neuer Bürgermeister von Glücksburg – was jetzt kommt!

Am 9. November 2025 hat Egon Perschk die entscheidende Stichwahl um das Bürgermeisteramt von Glücksburg für sich entschieden. Der parteilose Kandidat setzte sich mit beeindruckenden 59 Prozent der Stimmen gegen den FDP-Kandidaten Kay Richert, der auch die Unterstützung der CDU genoss, durch. Dies stellt einen markanten Wechsel in der Politik des kleinen Küstenortes im Kreis Schleswig-Flensburg dar, denn der neue Bürgermeister wird am 2. Januar 2026 die Amtsgeschäfte von Kristina Franke (CDU) übernehmen, die sich nicht erneut zur Wahl stellte.

Mit einer Wahlbeteiligung von 51 Prozent und der Vorwahl am 12. Oktober, bei der Perschk 37,7 Prozent und Richert 36,4 Prozent der Stimmen erhielt, zeigt sich das große Interesse der Bürger an den anstehenden Veränderungen. Der SSW-Kommunalpolitiker André Pastorff erreichte 17,1 Prozent, gefolgt von dem parteilosen Polizisten Jan Buck mit 8,8 Prozent. Die Wahl bringt frischen Wind in die Stadt, die bisher mit finanziellen Herausforderungen, insbesondere einer hohen Verschuldung und der Suche nach Investoren für die Förde-Therme, zu kämpfen hatte.

Ein Bürgermeister mit Visionen

Egon Perschk, der seit zehn Jahren in Glücksburg lebt, bringt vielfältige Erfahrungen in der Verwaltung mit. Auf seiner eigenen Webseite hebt er hervor, dass ihm die Verbesserung der Lebensqualität aller Bürger ein großes Anliegen ist. Er setzt sich für eine transparente und bürgernahe Stadtpolitik ein, die alle Gruppen der Gesellschaft einbezieht – von Familien über Senioren bis hin zu Menschen mit Einschränkungen.

Besonders am Herzen liegt ihm die Verbesserung der Mobilität. Er möchte sicherstellen, dass alle Bürger barrierefreie Zugänge haben und die Anbindungen an öffentliche Verkehrsmittel verbessert werden. Außerdem plant er, die Öffnungszeiten des Rathauses zu optimieren und die Verwaltungsstrukturen zu überprüfen, um eine bessere Erreichbarkeit für die Bevölkerung zu garantieren.

Vielfalt und Integration fördern

Ein Hauptanliegen von Perschk ist die Stärkung des Ehrenamts und die Schaffung von Begegnungsorten, wie etwa einem Wochenmarkt, um das Miteinander in der Gemeinschaft zu fördern. Zudem möchte er sich dafür einsetzen, dass Kinder und Jugendliche sichere Wege haben, um zu Schulen und Freizeitangeboten zu gelangen. Hochwertige Kita-Plätze sind ebenso Teil seines Plans wie die Einführung von Kinder- und Jugendparlamenten, um den jüngeren Bürgern eine Stimme zu geben.

Seniore soll ebenfalls aktiv in die Gestaltung ihrer Stadt einbezogen werden, weshalb Perschk altersgerechte Infrastrukturen fordert. Ein weiterer Punkt auf seiner Agenda ist die Balance zwischen Tourismus und Wohnraum, wo er sich für bezahlbaren Wohnraum für Arbeitnehmer starkmachen möchte.

Die Zukunft der Fördeland Therme, als Sport- und Freizeitbad, will Perschk sichern und die Bürger aktiv in einen Ideenwettbewerb einbeziehen. Auch der Bauhof soll durch moderne Maschinen und genügend Personal gestärkt werden, um das Stadtbild gepflegt zu halten. Insgesamt hat Egon Perschk in den letzten Wochen einen klaren Fahrplan für seine Bürgermeisterschaft skizziert und ist voller Tatendrang, die Herausforderungen Glücksburgs anzugehen.

Ob die Veränderungen, die er anstrebt, die erhoffte Verbesserung bringen, bleibt abzuwarten. Doch eines ist sicher: Das neue Kapitel in Glücksburg hat begonnen und viele Augen werden gespannt auf die Umsetzung seiner Ideen gerichtet sein. An dieser Stelle sei auch erwähnt, dass die Wahl und die Planungen in einer Zeit stattfinden, in der lokale Stadtpolitiker mehr denn je aufgefordert sind, sich mit den drängenden Fragen des Alltags auseinanderzusetzen, um Bürgernähe und Transparenz zu gewährleisten, wie NDR berichtet.