Waldbrandgefahr in Schleswig-Holstein: Ministerium warnt eindringlich!

Waldbrandgefahr in Schleswig-Holstein: Ministerium warnt eindringlich!
Wo bleibt der Regen? In Schleswig-Holstein steigt die Waldbrandgefahr in diesen heißen Sommerwochen kräftig an. Am 2. Juli 2025 hat das Ministerium für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz eine dringliche Warnung ausgegeben. Wegen der anhaltenden Hitze und Trockenheit wird eine hohe Waldbrandgefahr verzeichnet, wobei der Deutsche Wetterdienst (DWD) für diesen Tag die Gefahrenstufe 4 erwartet. Dies betrifft vor allem bestimmte Regionen des Landes, wie herzogtum-direkt.de berichtet.
Ein Aufruf zur Vorsicht geht an alle Bürgerinnen und Bürger: Um Brände zu vermeiden, sind klare Regeln zu beachten. Rauchen im Wald ist kategorisch verboten, ebenso wie Grillen oder offenes Feuer in Wäldern und auf Wiesen. Zudem dürfen Fahrzeuge nur auf offiziellen Parkplätzen geparkt werden – Waldwege und trockenes Gras sind tabu. Die Zufahrten für Feuerwehr und Rettungskräfte müssen zwingend freigehalten werden. Und ganz wichtig: Glasscherben oder Flaschen gehören nicht in die Natur, denn sie können gefährliche Brände auslösen.
Waldbrandgefahrenindex – Eine wichtige Orientierung
Der Waldbrandgefahrenindex (WBI) gibt Aufschluss über das meteorologische Potenzial für Waldbrände. Er zeigt fünf Gefahrenstufen an: von sehr geringer Gefahr (Stufe 1) bis zu sehr hoher Gefahr (Stufe 5). Aktuell stehen einige Regionen in Schleswig-Holstein im Bereich der Gefahrenstufen 3 bis 4. Der WBI wird täglich aktualisiert, damit die Anwohner immer auf dem neuesten Stand sind. Informationen zum aktuellen Index findet man unter wettergefahren.de und dwd.de.
Zum Glück ist eine Linderung der Situation für Donnerstag, den 3. Juli, in Aussicht. Geplante Regenfälle könnten für eine kurzfristige Entspannung sorgen. Bis es so weit ist, bleibt jedoch höchste Vorsicht geboten, denn die Gefahr für Wald- und Flächenbrände schreitet voran. Das gilt nicht nur für Schleswig-Holstein, sondern auch für zahlreiche andere Bundesländer.
Einige Bundesländer im Überblick
- Nordrhein-Westfalen: Hier wird ebenfalls eine hohe Gefahrenstufe erreicht, mit Werten um Stufe 4, vor allem in der Region Münster.
- Bad Neustadt: Hier liegen die Werte in der Regel sogar bei Stufe 5, was die Situation nochmals kritisch gestaltet.
- Baden-Württemberg: Stufenwerte schwanken zwischen 2 und 5, was eine weitere Herausforderung für die Feuerwehren darstellt.
Die anhaltende Hitze und Trockenheit verlangt von uns allen ein gutes Händchen im Umgang mit der Natur. Mal sehen, ob der ersehnte Regen den Experten recht gibt und die Brandgefahr bald mindert. Bleiben Sie informiert, handeln Sie umsichtig und genießen Sie die Natur verantwortungsvoll – das hat oberste Priorität in diesen riskanten Zeiten!