Feneberg Lebensmittel in Not: Was passiert mit den Filialen am Bodensee?
Feneberg Lebensmittel GmbH meldet Insolvenz in Eigenverwaltung. Was bedeutet das für Filialen im Bodenseekreis? Erfahren Sie mehr.

Feneberg Lebensmittel in Not: Was passiert mit den Filialen am Bodensee?
Die Feneberg Lebensmittel GmbH hat Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet. Diese Entscheidung betrifft nicht nur das Unternehmen selbst, das sich als größter Edeka-Händler Deutschlands mit über 70 Filialen und rund 3.000 Mitarbeitenden präsentiert, sondern auch zahlreiche Standorte im Bodenseekreis. Der Start eines Schutzschirmverfahrens wurde am vergangenen Freitag bekannt gegeben und soll dem Unternehmen helfen, aus der aktuellen finanziellen Schieflage herauszufinden, die unter anderem auf Verluste, hohe Pensionsverpflichtungen sowie strukturelle Defizite im Filialnetz zurückzuführen ist. Auch die Insolvenz der früheren Tochtergesellschaft Allgäu Fresh Foods hat ihre Spuren hinterlassen, wie der Südkurier berichtet.
Die Geschäftsführung hat die Kanzlei Grub Brugger beauftragt, den Sanierungsprozess voranzutreiben. Dabei ist die Situation an den verschiedenen Standorten – unter anderem in Friedrichshafen, Tettnang und Meckenbeuren – von zentraler Bedeutung. Die Kanzlei hat jedoch versichert, dass keine Schließungen oder Einschränkungen des Betriebs an diesen Filialen vorgesehen sind. Ein Investorenprozess wurde eingeleitet, wobei der genaue Verlauf und die potenziellen Investorenkonzepte noch unbekannt sind.
Wie geht’s weiter?
Die Mitarbeiter können aufatmen: Im aktuellen vorläufigen Verfahren bleiben alle Filialen geöffnet und die Warenversorgung ist gesichert. Die Sanierung soll bis Ende des Jahres weitgehend abgeschlossen sein, was für die Branche insgesamt von großer Bedeutung ist. Die Handelslandschaft im Bodenseekreis könnte sich damit wieder stabilisieren.
Derzeit ist die Situation nicht nur für die Feneberg Lebensmittel GmbH, sondern auch für die Kund_innen und Beschäftigten von großer Relevanz. Was tut sich in den Märkten? Kommt es möglicherweise sogar zu einer Verbesserung der Angebote, während das Unternehmen sich neu ausrichtet? Wie die Entwicklungen weitergehen werden, bleibt abzuwarten und wird ganz sicher mit Spannung beobachtet. Für viele steht fest: Der lokale Edeka-Händler ist ein wichtiger Bestandteil der Gemeinschaft und spielt eine wesentliche Rolle in der Nahversorgung. Weitere Informationen zu diesem Thema liefert auch Retail-News.
In der kommenden Zeit wird sich zeigen, ob die Feneberg Lebensmittel GmbH mithilfe der angekündigten Maßnahmen den gewünschten Turnaround schaffen kann und damit die Arbeitsplätze sichern kann. Die kommenden Monate könnten entscheidend sein – sowohl für das Unternehmen als auch für die Region.