Diako-Chef Nähtke tritt zurück: Malteser übernehmen in Flensburg!
John Nähtke gibt seine Leitung des Diako-Krankenhauses in Flensburg auf, da Malteser das Krankenhaus übernehmen.

Diako-Chef Nähtke tritt zurück: Malteser übernehmen in Flensburg!
In Flensburg tut sich was: Das Diako-Krankenhaus steht vor einem großen Umbruch. John Nähtke, der seit Dezember 2023 als Geschäftsführer fungiert, wird sein Amt abgeben, da das Krankenhaus per 1. März 2026 von der Malteser-Krankenhaus gGmbH übernommen wird. Diese Übernahme sorgt in der Region für lebhafte Diskussionen, nicht zuletzt wegen der damit verbundenen Veränderungen im Leistungsspektrum der Klinik. NDR berichtet, dass es eine kontroverse Debatte um die Entscheidung der Malteser gibt, künftig keine Schwangerschaftsabbrüche mehr in der Klinik durchzuführen.
Was bedeutet das für die Mitarbeiter und Patienten? Nähtke wird seinen Rücktritt offiziell am Tag der Trägerübernahme vollziehen. Der Wechsel von der Diakonie, einem evangelischen Träger, zu den Maltesern, die katholisch ausgerichtet sind, bringt nicht nur einen neuen Namen für die Klinik mit sich, sondern auch Fragen zur zukünftigen medizinischen Versorgung. Die Malteser verfolgen mit der Übernahme das Ziel, Kräfte zu bündeln und die wachsenden Herausforderungen im Gesundheitswesen besser zu meistern, wie n-tv berichtet.
Übernahme und Neues Konzept
Die Übertragung der Anteile steht unter dem Vorbehalt rechtlicher Prüfungen, jedoch gibt es gute Nachrichten für die Angestellten: Alle Arbeitsverträge bleiben unangetastet, das bedeutet, dass der Arbeitgeber, die Diako Krankenhaus gGmbH, erhalten bleibt und ein konkreter Stellenabbau nicht geplant ist. Dies dürfte für viele Beschäftigte ein Grund zur Erleichterung sein.
Die geplante Fördeklinik wird ebenfalls von den Maltesern übernommen. Der Fahrplan zur Umsetzung bleibt bestehen, eine Fertigstellung ist bis 2030 angestrebt. Das medizinische Konzept des geförderten Klinikums soll unabhängig von der Trägerschaftsänderung fortbestehen. Zudem wird ein ökumenischer Gesundheitscampus angestrebt, der sowohl Erwachsenen- als auch Kinderpsychiatrie sowie ein Bildungszentrum für Gesundheitsberufe umfassen soll. Der Vorstand des Diako-Krankenhauses sieht diesen Schritt als notwendig an, um die Zukunft des Fördeklinikums zu sichern.
Die Entscheidung der Malteser, bestimmte Leistungen wie Schwangerschaftsabbrüche nicht mehr anzubieten, hat bereits zu kritischen Stimmen geführt. Patienten und Mitarbeiter zeigen sich besorgt, wie sich diese Entscheidung auf die Versorgungsqualität in der Region auswirken wird. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Diskussionen weiter entwickeln und welche weiteren Informationen bezüglich des neuen Namens der Klinik und der zukünftigen Ausrichtung bekannt gegeben werden.
Zusammengefasst: Der Wechsel zu den Maltesern birgt Chancen, aber auch Herausforderungen. Die kommenden Monate könnten für das Diako-Krankenhaus entscheidend werden, um die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft zu stellen.